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Auf alle Altersstufen vorbereitet 

Fachliche Kompetenz und ein Herz für die Patienten sind die Markenzeichen der Pflege im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn. Ein Pluspunkt ist dabei die gute Ausbildung in der hauseigenen Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe. Mit der Reform der Pflegeausbildung ist der neue Ausbildungsjahrgang 2020/23 mit einem modernisierten, stärker an der Praxis orientierten Lernprogramm gestartet.

Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe Bonn

„Ich möchte gerne Menschen helfen.“ So beschreibt Florian-Michael Leimbach seine Motivation, eine Pflegeausbildung zu beginnen. War er zunächst Schornsteinfeger, hat eine schwere Erkrankung der Mutter ihn dazu gebracht, seinen Berufswunsch zu ändern. Zusammen mit 27 weiteren Auszubildenden hat er am 1. Oktober 2020 die Ausbildung an der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn begonnen. Bei Santino Cianfaglione waren es die guten Erfahrungen von Freunden, die nach Sportverletzungen im Gemeinschaftskrankenhaus behandelt wurden, bei Annabelle Akaslan die Empfehlung einer Freundin, die hier auf der Intensivstation gearbeitet hatte, die sie dazu brachten, sich am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Für Magdalena Lilienthal spielte bei ihrer Wahl auch die reformierte Pflegeausbildung eine wichtige Rolle: „Als Generalisten vergrößern wir unser Spektrum.“

Die Pflegeauszubildenden werden in der neuen generalistischen Pflegeausbildung befähigt, Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen, das heißt im Krankenhaus, im Pflegeheim und ambulant in der eigenen Wohnung zu betreuen. Dafür hat Schulleiter Oliver Faust mit dem pädagogischen Team auf der Basis der Vorgaben vom NRW-Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung ein neues schulinternes Curriculum für die dreijährige berufliche Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau/Pflegefachmann entwickelt: Der schulische Lernstoff wird ausgehend von Fallbeispielen in thematisch zusammenhängenden, fächer-integrativen Modulen vermittelt und ist handlungsorientiert auf die Anforderungen der altersübergreifenden Pflege ausgerichtet. So umfasst das Modul „Psychische Erkrankung“ Aspekte im Kinder- und Jugendalter, psychische Erkrankungen des Erwachsenenalters sowie des Alters einschließlich der von Demenz betroffenen Menschen.

Der Instagram-Account der Schule

Wer sich für eine Ausbildung an der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe des Gemeinschaftskrankenhauses interessiert, findet über den Instagram-Account (@pflegeschulegkbonn) unkompliziert Kontakt zu Auszubildenden. Sie stellen sich dort mit Foto vor, posten wöchentlich Eindrücke aus ihrem Schul- und Berufsalltag und informieren über die Pflege.

Pflegeschülerin Anu
Pflegeschülerin Anu

Viele Praxisstationen

Im praktischen Teil der Ausbildung kommen zu den Einsätzen auf den Stationen des Gemeinschaftskrankenhauses (Akutpflege) weitere in Altenheimen (stationäre Langzeitpflege), Sozialstationen (häusliche/ambulante Pflege) und in der pädiatrischen Versorgung (Kinderkrankenpflege) hinzu. Dazu hat Faust neue Kooperationsverträge geschlossen. Wie bisher gehören Praxiseinsätze in einer Psychiatrie, in der Rehabilitation und in einem Hospiz dazu.

Weiterentwickelt wurde auch das E-Learning mit der Moodle-Lernplattform, die über das multimediale Fortbildungskonzept „Certified Nursing Education” (CNE Thieme) den breiten Zugriff auf Lehrfilme, aktuelle Publikationen, Fortbildungen etc. erlaubt. Wer einen Ausbildungsvertrag an der Pflegeschule des Gemeinschaftskrankenhauses unterschreibt, muss deshalb ein Notebook, Tablet oder ausreichend großes Smartphone besitzen, das vom Haus mit einem zinslosen Kredit vorfinanziert und in kleinen Raten abbezahlt werden kann. Im Rahmen des Digitalpakts der Bundesregierung konnte die Schule zwei Smart-Boards und einen Präsentationsbildschirm für die Klassenräume kaufen; mit dem Corona-Soforthilfe-Programm Schule wurden Laptops beschafft, die an Auszubildende ausgeliehen werden können.

Online-Unterricht

Und tatsächlich hat jeder und jede im Klassenraum des Kurses 2020/23 einen Laptop vor sich stehen. Denn der Unterricht umfasst auch Online-Blöcke, Zoom-Meetings und Arbeitsaufträge, die am Bildschirm zu erledigen sind. „Außerdem nutzen die Auszubildenden gern die Möglichkeit, im Forum der Lernplattform jederzeit Fragen zu stellen, und die Antwort der Lehrkraft ist dann für alle sichtbar“, erklärt Dorothee Henke, die das Basis-Modul 1 unterrichtet.

Dass die Digitalisierung an der Schule so weit fortgeschritten ist, hat sich auch im Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 bewährt, als der Unterricht über fünf Wochen komplett als Homeschooling stattfand. „Wir sind damit sehr gut klargekommen“, berichten Maryan Ohlendorf und Lorenzo Capriotti aus dem Kurs 2018/21. „Das war wie ein Fernstudium.“

Weiterhin wird in der Schule des Gemeinschaftskrankenhauses großer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung gelegt. Deshalb startet die Ausbildung mit einem viertägigen Einstiegsseminar, das neben dem Informationsaustausch vor allem ein Wir-Gefühl vermittelt. Santino Cianfaglione: „Es war sehr schön zu erleben, wie wir uns von Tag zu Tag besser kennengelernt haben.“

Die fortgeschrittenen Auszubildenden loben neben der modernen Ausstattung der Stationen mit digitaler Krankenakte und mobiler Visite mit iPad-Minis die „familiäre Lernatmosphäre in dem überschaubaren Gemeinschaftskrankenhaus“. Für Lorenzo Capriotti, der im November 2020 ein Erasmus-Auslandspraktikum in Innsbruck absolviert hat, steht fest, dass er nach dem Examen im Sommer 2021 „auf jeden Fall in der Pflege bleiben“ wird, Maryan Ohlendorf ist sogar schon entschlossen, im Gemeinschaftskrankenhaus Bonn zu bleiben – als OP-Pflegekraft.

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