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20.12.2019 Theresienkrankenhaus

Ein stolzes Jubiläum: Zehn Jahre Herzensangelegenheiten

Vortragsreihe Herzenangelegenheiten feiert Jubiläum: 10 Jahre, 44 Veranstaltungen, mehr als 10.000 Gäste

Ein stolzes Jubiläum: Zehn Jahre Herzensangelegenheiten

Die Herzensangelegenheiten sind untrennbar mit einem Namen verbunden: Prof. Dr. Markus Haass, Chefarzt der Kardiologie sowie Ärztlicher Direktor am Mannheimer Theresienkrankenhaus, organisiert mit seinem Team seit zehn Jahren diese hochkarätig besetzte und medizinisch wertvolle Vortragsreihe. Im November kamen mehr als 350 Besucher zur Jubiläumsveranstaltung, um den Ausführungen von Prof. Haass zu folgen: „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen – Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ war sein Thema, das der Herzspezialist gewohnt charmant und kompetent vortrug.

Ohne die Unterstützung maßgeblicher Helfer wäre die erfolgreiche Vortragsreihe nicht möglich, deshalb sprach an diesem Abend der Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung Martin Vestweber. Der Verein mit seinen mehr als 100.000 Mitgliedern unterstützt und bewirbt von Beginn die Mannheimer Herzensangelegenheiten. So lobte Vestweber das Engagement, das Prof. Haass und sein Team seit zehn Jahren für das Thema Herzgesundheit aufbringt und damit eine breite Öffentlichkeit erreicht. Neben der Herzstiftung unterstützt auch die AOK Rhein-Neckar Odenwald die Veranstaltung nach Kräften. Ebenfalls seit vielen Jahren sind die Firma Blumen Beier und Karl-Heinz Schwindt dabei, die traditionsgemäß Weihnachtssterne und adventliche Holzfiguren gegen Spenden anbieten. Der Erlös von 1.500 Euro kam auch in diesem Jahr der Deutschen Kinderherzstiftung zugute.

Zu diesem besonderen Jubiläum waren neben den medizinsichen auch besondere kulturelle Gäste geladen: Auf Initiative von Monika Kulczinski, der Vorsitzenden des Mannheimer Wagner-Verbandes, sollten an diesem Abend die beiden herausragenden Musiker des Mannheimer Nationaltheaters Bariton Ilja Lapisch und Pianist Matteo Pirola klassische Stücke darbieten. Leider war Lapisch kurzfristig erkrankt, aber es kam ein großartiger Ersatz für den Bariton: Nikola Diskic übernahm die Sangesrolle meisterlich und verzauberte die Zuhörer.

Zehn Jahre, 44 Vortragsabende mit 250 bis 300 Besuchern pro Abend, insgesamt mehr als 10.000 Gäste – eine beachtliche Leistung im Sinne der Herzgesundheit. So warf Prof. Haass einen Blick zurück und verwies auf interessante Referenten mit spannenden Themen: Themenkomplexe wie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche, Auswirkungen von Atemstörungen, Stress oder Wirbelsäulenbeschwerden auf die Herztätigkeit bishin zu Schlaganfällen wurden vom Chefarzt und seinen Kollegen erläutert. Dazwischen fanden sich außergewöhnliche Vortragsabende, darunter der Besuch des Mannheimer Sternekochs Gregor Ruppenthal, der den Besuchern Tipps für gesunde Ernährung gab, oder des Sportlers Normann Stadler, der zweimal den „Iron Man“-Marathon auf Hawaii gewonnen hat und den Gästen von seinem Umgang mit einer schweren Herzerkrankung berichtete.

Ganz aktuell gab Prof. Haass dem Publikum wertvolle Tipps mit auf den Weg: So erklärte der erfahrene Kardiologe die möglichen Auswirkungen von Herzrhythmusstörungen auf den Menschen. Er erläuterte, woran man diese erkennen und wie man sie behandeln kann. Sollte es wirklich zum Äußersten kommen und ein Patient leblos vorgefunden wird, so ist auch dann noch Hilfe möglich: So zeigte Prof. Haass an einer Reanimationspuppe die korrekte Herz-Wiederbelebung. Ein spannender Vortragsabend als gelungene Mischung aus Information, Kultur und Rückblick machte den Besuchern Appetit auf kommende Herzensangelegenheiten. (ckl)

 
 
 
 

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