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Zehn neue Pflegeprofis gefeiert

Im Bildungszentrum am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim haben vergangene Woche zehn Auszubildende ihr Pflege-Examen abgeschlossen. Alle Auszubildenden haben eine Anschlussstelle gefunden – vier der zehn frisch Examinierten bleiben im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim.

Zehn neue Pflegeprofis gefeiert

„Offen, herzlich, korrekt und humorvoll: So habe ich Sie alle kennengelernt und ich mich muss zugeben, gerne lasse ich Sie nicht ziehen“, sagte Klassenlehrerin Ruth Herrmann bei der Examensfeier für die zehn frisch examinierten Pflegekräfte der Klasse 16/19 iPA des Caritas-Bildungszentrums. Bei diesem letzten offiziellen Termin bevor sich die Wege aller trennen, freue sie sich für und mit ihren Schülerinnen und Schülern über das Geschaffte und das, was jetzt nach drei langen Jahren des Lernens vor ihnen liege: „Auch wenn es sicherlich nicht immer einfach war, freue ich mich heute in viele strahlende Gesichter zu blicken und zu wissen, dass sich die Mühen aller gelohnt haben. Sie starten in einen tollen, abwechslungsreichen Beruf.“ In knapp 3000 Stunden Praxiseinsatz und 2100 Stunden Theorie, bei denen alle immer mit Elan dabei gewesen seien, hätten die Schülerinnen und Schüler gelernt, Dinge kritisch zu betrachten und zu hinterfragen und Patienten fachlich korrekt und emphatisch zu pflegen. Sie gab ihren ehemaligen Schülern mit auf den Weg: „Bleiben Sie neugierig! Es gibt immer etwas, was sie tun und erfolgreich meistern können. Die Basis Ihres Tuns ist das Wissen und das Können. Das haben Sie mit ihrem erfolgreich abgelegten Examen unter Beweis gestellt.“

Ruth Herrmann habe „das Unternehmen Ausbildung“ für die zehn examinierten Pflegerinnen und Pfleger in die richtige Richtung gelenkt, sagte Norbert Stolzenberger, Leiter des Caritas-Bildungszentrums. Vieles verändere sich für die jungen Frauen und Männer mit dem heutigen Tag. „Ich bin mir sicher, Sie alle konnten in den vergangenen drei Jahren das nötige Selbstvertrauen hinzugewinnen.“ Stolzenberger dankte den ehemaligen Auszubildenden für die immer gute und konstruktive Zusammenarbeit und ermunterte sie, im Berufsleben etwas zu riskieren und damit etwas zu bewegen. „Dass das möglich ist, zeigt uns das Beispiel der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die es geschafft hat, von der ganzen Welt gehört zu werden und die viele Menschen animiert hat, gemeinsam für mehr Umwelt- und Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Bevor Sie sich jetzt aber neuen Herausforderungen widmen, dürfen Sie Ihren Erfolg heute gebührend feiern. Das haben Sie sich verdient!“

Frank Feinauer, Pflegedirektor des Caritas-Krankenhauses und Caritas-Hausoberer Dr. Oliver Schmidt würdigten die frisch Examinierten in einer Fragerunde, die allen Anwesenden einen Einblick in die Ausbildungszeit der ehemaligen Schüler gab. Es wurde deutlich, dass bei allen am Ende viele schöne Erinnerungen an ihre Ausbildungszeit im Caritas-Bildungszentrum bleiben. So etwa die Kennenlernwoche in Weißenbach in Tirol mit viel Unterricht, aber auch ausgiebigen Wandertouren und lustigen gemeinsamen Abenden. Auch Ausflüge in den Klettergarten und ins Museum oder prägende Ereignisse wie ein Seminar zum Thema „Trauer, Tod und Sterben“ bleiben allen noch lange im Gedächtnis. „In den drei Jahren haben Sie demnach nicht nur für Ihren Beruf sondern für Ihr Leben gelernt und zum heutigen erfreulichen Schlusspunkt gratulieren wir Ihnen von Herzen“, sagte Dr. Oliver Schmidt zu den ehemaligen Schülern gewandt. Frank Feinauer ergänzte: „Danke auch an Lehrer, Dozenten und Praxisanleiter, die Ihnen das notwendige Rüstzeug mitgegeben und Sie auf diesem Weg begleitet haben.“ Er gratulierte den neuen Kollegen auch mit der Hoffnung, dass Sie der Pflege lange treu bleiben und sich auf diesem Gebiet weiterbilden. „Ihnen stehen alle Türen offen. Machen Sie was draus.“

Hans-Jürgen Schuster bedankte sich im Anschluss im Namen aller ehemaligen Auszubildenden für eine spannende, prägende Zeit.  Das Wort „Examen“ stellte er in seiner Ansprache in den Mittelpunkt und formulierte für jeden Buchstaben neue Schlagworte, die für ihn in der Ausbildungszeit prägend waren. Er dankte den Pflegepädagogen und den Teams auf den Stationen für viel Humor, Spaß am Beruf und für die nötige Ernsthaftigkeit während der Praxiseinsätze und der Pflege der Patienten.

Traditionell verlieh der stellvertretende Bildungszentrumsleiter Stefan Bier den frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern*innen die Caritas-Brosche mit dem Flammenkreuz als bleibendes Zeichen für die Sorge um menschliche Wärme, Geborgenheit und Zuwendung. Die Verleihung fand bereits rund 90 Mal statt, mehr als 2000 Pflegekräfte nennen sie bereits ihr Eigen. Nach einer zweiwöchigen Pause starten die jungen Pflegekräfte am 1. April in den Beruf.

Die jungen Pflegekräfte sind: 

Gesundheits- und Krankenpflege:

Vanessa Böger (Buchenbach), Niklas Estenfelder (Binau), Maria Frank (Lauda-Königshofen), Eva-Maria Freiling (Wehrheim), Nina Kusnezow (Walldürn), Patrizia Pröger (Markelsheim), Hans-Jürgen Schuster (Igersheim), Maren Ziegelbauer (Blaufelden), Tim Zimmermann (Bad Mergentheim)

Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: Jasmin Scholl (Hausen/Rieden)

 
 
 
 
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