BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
27.03.2020 Brüderkrankenhaus Trier

Starkes Zeichen europäischer Solidarität

Das Corona-Gemeinschaftskrankenhaus der beiden Trierer Krankenhäuser Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat diese Woche zwei Corona-Notfallpatienten aus Frankreich aufgenommen. Die Patienten, die beatmet werden müssen, werden seit Ende dieser Woche auf der Corona-Intensivstation in Trier behandelt.

Starkes Zeichen europäischer Solidarität

„Aufgrund der frühzeitig begonnenen Vorbereitungen und dem großen Engagement der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir derzeit in der Lage, zwei Beatmungsplätze für französische Patienten anbieten zu können“, sagt Christian Sprenger, Geschäftsführer des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen. Bruder Peter Berg, Regionalleiter der BBT-Gruppe, Region Trier, zu der das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier gehört, betont: „Vor dem Hintergrund der dramatischen Situation in der französischen Nachbarregion Grand-Est sind wir der Anfrage über das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium sofort nachgekommen, Intensivpatienten aus Frankreich aufzunehmen. Wir leisten damit einen Beitrag der Solidarität und der gegenseitigen Unterstützung in der derzeitigen Ausnahmesituation.“

Die beiden Trierer Krankenhäuser der Maximal- bzw. Schwerpunktversorgung haben binnen weniger Tage einen zentralen Krankenhausstandort als Anlaufstelle für die gemeinsame stationäre Behandlung von Covid-19 Patienten umgerüstet. Hier wurden Kapazitäten für insgesamt 24 Intensivbetten und 125 Betten auf der Corona-Normalstation geschaffen. Dadurch soll die medizinisch dringliche Versorgung der Bevölkerung an den Hauptstandorten der beiden Krankenhäuser aufrechterhalten werden. Anästhesisten, Infektiologen und Fachpflegende aus beiden Häusern betreuen die Patienten im Schichtsystem.

Erst gestern hat die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin zur Sicherstellung der stationären Versorgung in den einzelnen Regionen Versorgungsgebiete definiert. In Trier übernimmt die Koordinierungsfunktion das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen als Maximalversorger gemeinsam mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier als Partner-Schwerpunktkrankenhaus. Die gemeinsame stationäre Versorgung durch zwei verschiedener Krankenhausträger ist bisher in Rheinland-Pfalz einzigartig.

 
 
 
 

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