BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
25.03.2019 Brüderkrankenhaus Trier

Von Hammerzehen bis Fersensporn

Auf eigenen Füßen stehen und mit diesen auftreten kann für Menschen mit orthopädischen Fußschmerzen schon mal zur Qual werden. Was tun, wenn die Füße schmerzen? Diese Frage steht im Zentrum einer Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige sowie Interessierte am Donnerstag, 4. April, im Brüderkrankenhaus Trier. Referent ist Professor Dr. med. Thomas Hopf, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie.

Von Hammerzehen bis Fersensporn

Unsere Füße sind täglich starken Belastungen ausgesetzt. Bei jedem Schritt wirkt auf sie eine Kraft, die dem Zwei- bis Dreifachen des Körpergewichts entspricht. Schmerzen im Vorfußbereich sind deshalb ein häufiges Krankheitsbild. Während bei jungen Patienten den Beschwerden oft ein Überlastungssyndrom zugrunde liegt, leiden Ältere meist unter Spreizfüßen und in deren Folge an Schmerzen am Fußballen sowie an den Zehen. Aber auch Veränderungen am Rückfuß können zu hartnäckigen Beschwerden führen; hier ist das Augenmerk auf Fehlstellungen und Sehnenüberlastungen zu richten.

In der Regel werden Fußbeschwerden zunächst konservativ behandelt, etwa mit Einlagen, Nachtschienen oder gezielter Krankengymnastik. Bei Überlastungen kommen auch lokalisierte Injektionen und physikalische Therapien zum Einsatz. Verschwinden die Beschwerden trotz dieser Maßnahmen nicht, gibt es eine Vielzahl an operativen Eingriffen. Wichtig ist, dass – je nach Krankheitsbild – der adäquate operative Eingriff gewählt wird. Dann lasse sich nahezu jedes Fußproblem lösen und in den meisten Fällen erreichen, dass auch die volle Funktion zurückkehre, so Professor Hopf. 

Der Chefarzt informiert in seinem Vortrag zu Themen wie Hallux valgus, Hallux rigidus, Krallen- und Hammerzehen, Druckstellen, Fersensporn, Achillessehne und dem Diabetischen Fuß. Der gebürtige Heidelberger ist Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Physikalische Therapie und Rheumatologie. In seinem Team arbeiten zwölf Ärzte, die Patienten mit orthopädischen Erkrankungen ambulant oder stationär betreuen.

Die Veranstaltung am 4. April beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 
 
 
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen