BBT-Gruppe
 
 
 
 
 

Brüderkrankenhaus St. Josef mit Bronze Siegel des Aktionsbündnisses Saubere Hände ausgezeichnet

Am 17. September 2019 begeht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den ersten Welttag der Patientensicherheit und greift damit die seit 2015 vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) initiierten Aktionstage auf. Das Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn setzt die Empfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit in der täglichen Arbeit um. Für seine Bestrebungen in Sachen Händehygiene erhielt das Brüderkrankenhaus kürzlich das Bronze Zertifikat der Aktion Saubere Hände.

Brüderkrankenhaus St. Josef mit Bronze Siegel des Aktionsbündnisses Saubere Hände ausgezeichnet

Die "Aktion Saubere Hände" ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion.  Sie wurde 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V.  ins Leben gerufen.
 
Im Brüderkrankenhaus St. Josef startete 2017 ein umfangreiches Projekt in Sachen Händehygiene. Mittlerweile sind die Maßnahmen daraus in den Klinikalltagübernommen worden: monatliche Reportings zur Nutzung der Desinfektionsmittelspender, ein umfangreiches Schulungsprogramm  und  Sensibilisierungsaktionen für Mitarbeitende und Besucher sind Regelaufgaben der Krankenhaushygiene. „Aber auch das kollegiale ‚Aufeinander aufpassen‘, das sich durch das Projekt über die Hierarchien hinweg von der Pflegeschülerin bis zum Chefarzt entwickelt hat, sorgt dafür, dass die Händehygiene in unseren Einrichtungen permanent im Bewusstsein verankert bleibt“, ist sich Regionalleiter Siegfried Rörig sicher. Er hatte 2018 mehr als 1700 berührungslose und digital vernetzte Desinfektionsmittelspender in den Einrichtungen der BBT-Gruppe in der Region Paderborn / Marsberg installieren lassen  und damit verbunden ein ganzes Maßnahmenbündel in Sachen Patientensicherheit gestartet. „Wir machen bewusst deutlich mehr  als der Gesetzgeber verlangt“, so Rörig. „Das sind wir den uns anvertrauten Patienten schuldig.“
 
Totaler Rückgang der auf der Intensivstation erworbenen Sepsis
 
Der verantwortliche Facharzt für Krankenhaushygiene Dr. Armin Kuhlencord kann dies nur bestätigen. Das Brüderkrankenhaus setzt neben den Maßnahmen zur Händedesinfektion auch weitere Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) konsequent um. „Insbesondere auf der Intensivstation ist die Zahl der im Krankenhaus erworbenen Sepsisfälle in diesem Jahr auf null zurückgegangen. Hier besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Einhaltung der strengen Richtlinien, beispielsweise bei der Anlage von periphervenösen Verweilkanülen und arteriellen Kathetern.“  
 
„Die im richtigen Moment angewandte Händedesinfektion ist der Dreh- und Angelpunkt des Hygienemanagements und das erwiesenermaßen  wirksamste Mittel im Kampf gegen Keime“, ist sich auch Iris Hermes, Leiterin der Krankenhaushygiene im Brüderkrankenhaus sicher.

 
 
 
 

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