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"Kompakt und klientenorientiert"

ZEMMER. Die Werkstatträte der LAG WfbM Region I sind heute auf dem Schönfelderhof zusammen gekommen, um sich über das Bundesteilhabe- und das Betreuungsgesetz zu informieren.

"Kompakt und klientenorientiert"



Nach der Begrüßung des Werkstattrats-Vorsitzenden der St. Bernhards-Werkstätten Georg Justen, visualisieren Franziska Müngersdorff (Sozialraummanagement) und Rainer Klippel (Casemanagement) mit Hilfe von zwei Powerpoint-Präsentationen die beiden Gesetze.




„Das Bundesteilhabegesetz soll Menschen mit Behinderung helfen mehr selbst bestimmen zu können und bessere und individuellere Unterstützung in allen Lebensbereichen zu bekommen“, betont Klippel.

Die Anwesenden Werkstatträte der Caritas Werkstätten Trier, EuWeCo gGmbH Gerolstein, DRK Sozialwerk gGmbH Bernkastel-Kues und der St. Bernhards-Werkstätten Zemmer werden kompakt und verständlich über die Grundsätze informiert und Fragen wie:
-Wer bekommt Leistungen?
-Was bedeutet Trennung von Sach- und Fachleistungen?
-Wer kann beraten?
-Was ändert sich im Bezug auf Einkommen und Vermögen?,
werden ausführlich beantwortet.

„Jede Person mit Behinderung bekommt mit dem neuen Gesetz die Unterstützung, die sie wegen ihrer Behinderung braucht“, verdeutlicht Klippel.

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Einblicke in das Betreuungsgesetz gegeben. 

„Ein Betreuter darf nur für die Angelegenheiten beziehungsweise Aufgaben bestellt werden, die tatsächlich anfallen und die nicht ebenso gut durch den Betroffenen oder durch andere Hilfen erledigt werden können“, verdeutlicht Müngersdorff.

Neben den Voraussetzungen, der Erforderlichkeit, den Zielen der Betreuung und dem Einwilligungsvorbehalt, wird auch auf die Auswahl, die Bestellung, den Pflichten und den Aufgabenkreisen des Betreuers ausführlich eingegangen.

„Eine Betreuung darf nicht gegen den Willen des Betroffenen eingerichtet werden. Nur wenn der Betroffene aufgrund seiner Beeinträchtigung keinen freien Willen mehr bilden kann, kann ausnahmsweise auch gegen den Willen des Betroffenen eine Betreuung eingerichtet werden“, erläutert Müngersdorff.


Die Werkstatträte der LAG WfbM Region I treffen und informieren sich über das Bundesteilhabe- und das Betreuungsgesetz.
 
 
 
 
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