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„Der Operationssaal ist meine Welt“

Operationstechnische Assistentin (OTA) – vor einiger Zeit wusste Mia Berg nicht einmal, dass es diesen Beruf überhaupt gibt. Nun macht sie eine Ausbildung zur OTA und ist immer noch begeistert. „Der Operationssaal ist meine Welt“, erklärt die 20-Jährige.  

 

„Ich kam mit Freudentränen nach Hause“, erinnert sich Mia Berg an ihren ersten Praktikumstag im Theresienkrankenhaus Mannheim vor rund einem Jahr, „denn ich wusste endlich, was ich werden wollte.“ Nach ihrem Fachabitur hatte sie einiges ausprobiert – ohne davon richtig überzeugt zu sein. Dabei war die erste OP, die sie begleiten durfte, nichts für zarte Gemüter: Es handelte sich um eine Oberschenkelamputation, die aufgrund schwerer Erkrankungen nicht zu vermeiden war.

Choreografie des OP-Saals lernen

In der dreijährigen Ausbildung lernt sie die Aufgaben einer operationstechnischen Assistentin, der sprichwörtlich „rechten Hand“ von Ärzten und Chirurgen während eines Eingriffes. Unter anderem bereiten OTAs den OP-Saal vor, kümmern sich um die Einhaltung der Hygenievorschriften oder überreichen die benötigten Instrumente wie Skalpelle oder Nähmaterial dem Operationsteam. „Es ist ein Beruf mit viel Verantwortung und hohen Anforderungen: Wir müssen viel über Anatomie wissen, sehr präzise arbeiten und auch in stressigen Situationen ruhig bleiben“, erklärt Mia Berg.

Es gibt nicht zu viele Fragen

Besonders gut gefällt ihr die enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Anästhesisten und Pflege: „Wir arbeiten Hand in Hand, und mir wird sehr viel erklärt.“ Einmal in der Woche lernt sie in einer OTA-Schule Theorie, Praxiserfahrungen sammelt sie in der Notaufnahme und in ausgewählten Stationen.

Aus der Fiktion in die Realität

Ein Faible für Medizin hat die 20-Jährige schon lange. Zusammen mit ihrer vier Jahre älteren Schwester schaute sie früher eine US-amerikanische Fernsehserie, in deren Mittelpunkt eine Gruppe junger Ärzte steht. „Wir waren totale Fans und konnten ganze Passagen nachsprechen“, erzählt sie. Daher waren beide ganz begeistert, als sie später von diesem Beruf erfuhren. Ihre Schwester begann eine Ausbildung an einem anderen Krankenhaus und erzählte ihr davon. „Erst hat sie sich in den Beruf verliebt, später ich“, sagt die angehende OTA.


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