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19.03.2020

Krankenhäuser schützen

Hygiene im Krankenhaus

Die gegenwärtige Situation um die Corona Pandemie ist eine nie dagewesene Herausforderung für alle. Durch verschiedene Maßnahmen der Bundesregierung soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Auch die Krankenhäuser bereiten sich auf eine große Anzahl von intensivmedizinisch zu betreuenden Patienten vor, um jedem schwer Erkrankten in Deutschland die bestmögliche Versorgung zu sichern. Was genau das für die Krankenhäuser und Sie als Patienten oder Besucher bedeutet, haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf die Besuchsregelungen?

Ein Krankenhausaufenthalt ist immer eine schwierige Situation für Patienten, in der die Unterstützung von Angehörigen und Besuchern wichtig ist.
Auf Grund der aktuellen Situation gibt es jedoch keine Alternative dazu die Besuchszeiten und Zutrittsmöglichkeiten im Krankenhaus drastisch einzuschränken.
Eine Vielzahl von Patienten im Krankenhaus gehört zu Risikogruppen, die in besonderem Maße vor dem Corona Virus geschützt werden müssen. Dazu gehören geriatrische Patienten genauso wie schwer erkrankte immungeschwächte Patienten auf der Krebsstation oder auch Frühchen. Eine besondere Verantwortung tragen wir gegenüber unseren Ärzten und Pflegekräften, die jetzt schon eine herausragende Arbeit leisten und denen wir in den nächsten Wochen noch viel abverlangen werden müssen. Jede Möglichkeit, Risiken zu senken, muss genutzt werden. 

Daher gilt in unseren Einrichtung in Umsetzung der aktuellen dringenden Empfehlungen der Ministerien und der Bundesregierung ab sofort ein absolutes Besuchsverbot.

Wie viele Intensivbetten gibt es in Deutschland?

Laut Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gibt es in Deutschland 28.000 Intensivbetten, davon 20.000 mit Beatmungsmöglichkeit. Diese sind durchschnittlich mit einer Quote von 70-80 Prozent belegt. Das heißt, es gibt jetzt im Moment ausreichend Kapazitäten für schwerkranke Corona-Patienten. Es sind Maßnahmen eingeleitet, um die Kapazitäten zu erweitern. Mit dem Appell der Bundesregierung an die Krankenhäuser, planbare Operationen zu verschieben, sollen kurzfristig weitere Kapazitäten auch auf Intensivstationen frei gemacht werden. Zusätzlich laufen in allen Krankenhäusern unterstützt durch zentrale Maßnahmen des Bundesministeriums für Gesundheit Bestrebungen, mittelfristig weitere Beatmungsplätze zu schaffen und zusätzliche Beatmungsgeräte anzuschaffen. 

Planbare OPs werden verschoben – was heißt das?

Durch das Verschieben planbarer Operationen sollen frühzeitig Kapazitäten in den Krankenhäusern geschaffen sowie möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten für Corona-Patienten freigehalten werden.
Das wesentliche Merkmal von planbaren OPs ist es, dass sie nicht zeitkritisch sind. Alle medizinisch dringend notwendigen Operationen finden statt. 

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