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28.10.2020

Großflächige Tests bringen mehr Sicherheit

Einmal zum Corona-Test, bitte!

Pflegeheime und Krankenhäuser können Antigen-Schnelltests nutzen, um Personal, Besucher sowie Patienten und Bewohner in bestimmten Abständen und nach Bedarf auf das Corona-Virus zu testen. Das ist Ziel der Testverordnung, die am 15. Oktober 2020 in Kraft getreten ist. Für die Einrichtungen der BBT-Gruppe für pflegebedürftige und psychisch kranke Menschen gilt eine einheitliche Teststrategie. Was das genau bedeutet, erklärt Ruth Klein, Leitung Fachbereich Psychiatrische Dienste.

Ruth Klein leitet den Fachbereich Psychiatrische Dienste in der BBT-Gruppe
Ruth Klein leitet den Fachbereich Psychiatrische Dienste in der BBT-Gruppe

Frau Klein, nach der neuen Testverordnung, die seit Mitte Oktober gilt, sollen nun auch in Pflegeheimen und anderen Einrichtungen Tests auf das Coronavirus in größerem Umfang möglich sein. Was heißt das konkret für die Angebote in der BBT-Gruppe?

Die neue Teststrategie bietet für unsere Mitarbeitenden, Bewohner und Klienten ein großes Maß an zusätzlicher Sicherheit. Schnelltests ermöglichen es innerhalb kurzer Zeit, ein Ergebnis zu liefern. Bekannt ist, dass die Zuverlässigkeit der Tests derzeit noch nicht hundertprozentig ist. Daher bedeutet eine positive Testung immer, dass das Testergebnis nochmal durch eine Laboruntersuchung überprüft und bestätigt werden muss.

Welche Tests sind im Einsatz?

In unseren Einrichtungen unterscheiden wir zwei Testverfahren: Der Antigen-Test, auch als Schnelltest bekannt, kann in der Einrichtung ausgewertet werden. Bei einem zweiten Testverfahren, dem PCR-Test, erfolgt wie schon gesagt, die Auswertung im Labor. Je nachdem wie stark die Auslastung in den jeweiligen Laboren ist, kann es bis zu mehreren Tagen dauern, bis ein Testergebnis vorliegt. Beide Testverfahren sind wichtig und ergänzen sich gegenseitig.

Wer darf die Tests durchführen?

Die Tests können durch Pflegefachkräfte oder medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden. Eine Einweisung in die Durchführung erfolgt durch Ärzte oder Hygienefachkräfte. In jeder Einrichtung werden mehrere Mitarbeiter in die Handhabung der Testungen eingewiesen und führen dann nach Bedarf die Testabnahmen durch.

Kommen auf die Bewohner Extra-Kosten zu?

Ein wichtiges Element der Testverordnung des Bundes ist es, dass Kontingente an Schnelltests zur Verfügung gestellt werden. Die Abrechnung erfolgt in der Regel über die Kassenärztliche Vereinigung. Für Bewohner und Klienten sind die Tests kostenlos.

Welche Vorteile bringt die neue Teststrategie Bewohnern und ihren Angehörigen?

Gerade bei älteren Menschen sind die Symptome auf eine Erkrankung mit Covid-19 nicht immer sofort erkennbar oder fehlen im Anfangsstadium. Mit der neuen Teststrategie können wir sowohl bei Symptomen testen oder auch Reihentestungen durchführen, wenn beispielsweise einzelne Mitarbeiter und Bewohner oder Klienten infiziert wurden. Dadurch wird vermieden, dass Bewohner über einen längeren Zeitraum isoliert werden müssen oder wir engere Besucherregelungen einführen müssen. Das neue Testkonzept gibt mehr Sicherheit und ermöglicht es bei vorhandenen Infektionen, schneller und gezielter reagieren zu können.

Wie können Bewohner und Klienten in den Einrichtungen bestmöglich vor einer Infektion geschützt werden?

In allen Einrichtungen liegen Pandemiepläne vor. Sie enthalten konkrete Anweisungen zur Hygiene und zum Verhalten bei Infektionen. Die Mitarbeitenden in unseren Einrichtungen werden regelmäßig auf der Grundlage der vorhandenen Hygienekonzepte geschult. Aber auch Angehörige und Besucher können viel dazu beitragen, dass unsere Bewohner geschützt sind. Halten Sie sich an die Hygieneregeln der Einrichtungen und verzichten Sie auf Besuche, wenn Sie sich nicht gesund fühlen.

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