BBT-Gruppe
 
 
 
 
 

29.03.2019

Sicherer Saisonstart

Aufstieg in die zweite Basketball-Bundesliga bis 2020 – das ist Ziel des Projektes Mission 15/20 der Conlog-Baskets aus Koblenz. Damit die Spieler nun auch körperlich fit in die neue Saison starten können, dafür sorgt eine Kooperation mit dem Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur und dem dazugehörenden Therapiezentrum am Brüderhaus in Koblenz.

Medizincheck

„Die Zusammenarbeit mit dem Katholischen Klinikum hat Erstliga-Charakter“, sagt Thomas Klein, Sport- und Marketingmanager der Conlog-Baskets. „In Zukunft werden wir unsere Spieler unter Bundesligavoraussetzungen medizinisch betreuen“, so Klein weiter. Diese Kooperation soll für beide Seiten eine „Win-win-Situation“ werden.
Zum Auftakt fand sich die Erste Mannschaft im Therapiezentrum ein, um für die Saison mit Beginn Ende September
bestens vorbereitet zu sein. Die Spieler unterzogen sich einem intensiven dreiteiligen Medizincheck. „Wir untersuchen die Spieler auf Verletzungen oder Einschränkungen im Bereich des Bewegungsapparates. Dies können auch Folgen von früheren Verletzungen oder Unfällen sein. Ziel hierbei ist, die aktuelle volle Leistungsfähigkeit der Spieler sicherzustellen, aber auch in Zukunft mögliche Verletzungen zu vermeiden. Im Rahmen des Medizinchecks versuchen wir, funktionelle Störungen wie muskuläre Dysbalancen oder falsche Bewegungsmuster herauszufiltern,um gezielt durch Trainings- und Rehamaßnahmen das Risiko zukünftiger Beschwerden minimieren zu können“, erklärt der Sportmediziner und Orthopäde Dr. Björn Andreß, der gemeinsam mit Dr. David Ciabattoni (Orthopäde/ Unfallchirurg) und dem Chefarzt der Kardiologie, Privatdozent Dr. Felix Post, den medizinischen Check-up bei Belastung durchführt. Dazu gehört auch ein Belastungs-EKG für jeden Spieler, das in der Kardiologie im Marienhof stattfindet. Den dritten Teil übernahmen die Physiotherapeuten Markus Häring, Theresa Blank-Germann und die Physiotherapieschülerin Corinna Heinz, in dem sie im Rahmen eines aufgebauten Parcours die Schnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer der Conlog- Baskets testeten.

Einer, der noch immer unter seiner Sportverletzung leidet, ist Yassin Mahfouz. „Beim Fußball ist es passiert“,
erzählt Yassin Mahfouz, der auf der Position Small Forward spielt. Nicht nur, dass sein Bein in Gips gelegt wurde.
„Es wurden auch Nägel verwendet, auf die ich allergisch reagierte und die nach einem halben Jahr entfernt werden
mussten.“ Nun möchte er wieder intensiv mit dem Training anfangen. Er erhofft sich durch die intensive medizinische und therapeutische Betreuung eine schnelle Verbesserung seiner Leistungsfähigkeit. Denn es stehen
nicht nur alle physiotherapeutischen Leistungen zur Verfügung, sondern auch die sportmedizinische Kompetenz
des KKM mit allen modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.

Verschiedenste Medizinchecks werden durchgeführt.
Verschiedenste Medizinchecks werden durchgeführt.

Bei Spiel und Training

Damit Verletzungen wie zum Beispiel im Sprunggelenk oder Kniegelenk schnellstens behandelt werden, sind bei den Heimspielen immer Physiotherapeuten des Therapiezentrums anwesend. „Es wird spannend sein, wie schnell ein hochqualifizierter Sportler wieder zum Einsatz kommen kann“, sagt Stefanie Ebner-Etzkorn, Diplom-
Sportwissenschaftlerin und Leiterin des Therapiezentrums. Doch die Zusammenarbeit wird nicht nur auf die
Spiele konzentriert. „Wir werden auch zwei Mal in der Woche beim Training dabei sein“, so Stefanie Ebner-Etzkorn.
Dafür stehen die Mitarbeiter der Praxis für Physiotherapie und der Ergotherapie mit ihrer Fachkompetenz zur
Verfügung. Ein Hauptaugenmerk beim Training wird auf Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit gelegt,
um die Spieler sicher durch die Saison zu führen und so das Projekt Mission 15/20 zum Erfolg zu bringen. Und sollte
der Fall einer Verletzung eintreten, steht das Katholische Klinikum mit seinen vier orthopädisch-chirurgischen
Fachabteilungen und einer umfassenden orthopädischen Rehabilitation den Spielern der Conlog-Baskets zur
Seite, um diese so schnell wie möglich wieder ins Spiel zu bringen.

Als Team zum Ziel: Spieler der Conlog-Baskets mit Ärzten und Physiotherapeuten
des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur.
Als Team zum Ziel: Spieler der Conlog-Baskets mit Ärzten und Physiotherapeuten
des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur.
 
 
 
 

Artikel finden

 
 

Artikel-Übersicht

 
 

Das könnte Sie auch interessieren

 
 
  • Operationsroboter: Das Navi der Chirurgen

    Operationsroboter: Das Navi der Chirurgen

    Ein scheinbar harmloser Stolperer am Strand, und Elke Brauer musste ihren Urlaub auf Sylt abbrechen. Der Verdacht auf einen Wirbelbruch bestätigte sich schnell. Dank einer robotergestützten Operation im Brüderkrankenhaus St. Josef in Paderborn plant sie heute bereits ihren nächsten Strandspaziergang.   

     
  • Inklusion: Den Wahnsinn auf die Bühne bringen

    Inklusion: Den Wahnsinn auf die Bühne bringen

    Menschen mit psychischen Erkrankungen proben einmal die Woche mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in dem inklusiven Theaterprojekt Soul LaLa. Es bringt unterschiedliche Menschen zusammen und fördert das Verständnis füreinander. Und manchmal gehen die Schauspieler gemeinsam an ihre Grenzen.   

     
  • Stroke Units: Der Wettlauf beginnt

    Stroke Units: Der Wettlauf beginnt

    Beim Schlaganfall zählt jede Minute: Je schneller mit der Behandlung und der Reha begonnen wird, desto größer sind die Chancen, Schäden im Gehirn zu vermeiden. Im Hohenloher Krankenhaus kümmern sich Ärzte, besonders weitergebildete Pflegekräfte und Therapeuten auf der Stroke Unit, einer spezialisierten Einheit, um die Patienten.   

     
 
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen