Die palliative Versorgung schwerkranker Menschen ist ein wichtiges Bindeglied zwischen klinischer Therapie und der Begleitung auf dem letzten Lebensweg in Hospizen.
Von ihrer verantwortungsvollen Arbeit auf der Palliativstation des Brüderklinikums Julia Lanz im Diako Mannheim, die bereits seit zehn Jahren besteht, berichtet Oberärztin Dr. Terese Zink im Interview. Sie leitet außerdem fachlich den Expertenkreis Palliative Care in der BBT-Gruppe. Hier arbeiten Mitarbeitende aus allen Regionen zusammen, um die palliative Versorgung in den Einrichtungen der BBT-Gruppe weiterzuentwickeln.

Andreas Gilles begleitet Menschen am Ende ihres Lebens. Als Pfleger in einem Team der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Raum Saarbrücken betreut er Patienten mit weit fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankungen, die an starken Schmerzen, Übelkeit oder Unruhe leiden. Zusammen mit seinen Kollegen sorgt er dafür, dass sie in vertrauter Umgebung im Kreis ihrer Angehörigen sterben können.

Sicher, das Leben geht zu Ende - irgendwann. Niemand kennt den genauen Zeitpunkt. Wer unheilbar krank ist, rechnet mit dem Tod, wartet vielleicht sogar auf ihn. Doch, was braucht ein Mensch in dieser Situation? Die medizinische Therapie, Linderung der Schmerzen sicherlich. Genauso aber auch psychische Betreuung, Sterbebegleitung und vielleicht auch ganz praktische Hilfen im Alltag. Palliative Care heißt der Ansatz, der alles vereint und nur eines will: Dass es dem Kranken gut geht - so lange wie möglich. Lesen Sie mehr rund um Palliative Care.

Im Grunde geht es bei der Begleitung eines Sterbenden darum, möglichst viel Geborgenheit zu vermitteln und die bestehende Situation - den Umständen entsprechend - so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt.
Es gibt nicht DAS eine palliative Angebot, sondern es gibt viele unterschiedliche Formen, die auf jeden individuell zugeschnitten werden. Für den einen ist das persönlich eingerichtete Zimmer im Hospiz das Richtige, der andere möchte lieber zuhause bleiben und wird ambulant versorgt. Hier gibt es einen Überblick über die verschiedenen Formen und unsere Angebote.
Sterben ist ein Thema an das wir nicht oft denken. Wenn wir über den Tod nachdenken, haben wir meist direkt Fragen: Tut sterben weh? Was passiert dabei im Körper? Bleibt noch Zeit für den Abschied oder muss das Bestattungsunternehmen sofort kommen? Hier gibt es ein paar Antworten.
Wenn Sie einen nahen Angehörigen pflegen oder ihn in seiner letzten Lebensphase begleiten wollen, haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten der Freistellung von der Arbeit. Lesen Sie mehr dazu.
In diesem Jahre kamen mehr als 150 Mitarbeitende aus fast allen
Einrichtungen der BBT-Gruppe in Trier zur großen Fachtagung „Palliative Care“
zusammen. Unter dem Motto „Für das Leben. Bis zuletzt.“ widmete sich die
Veranstaltung den Fragen, wie Sterben und Tod in unseren Einrichtungen
professionell, empathisch und menschlich begleitet werden können. In Vorträgen und Workshops wurden Perspektiven aus Medizin, Pflege, Psychologie
und Seelsorge vorgestellt und Wege aufgezeigt, wie die multiprofessionelle
Zusammenarbeit schwerstkranke und sterbende Menschen bestmöglich unterstützt.
Das Video zeigt Eindrücke von der Fachtagung und
verdeutlicht, warum Palliative Care ein unverzichtbarer Bestandteil des
Handelns in der BBT-Gruppe ist.
Die entscheidenden Fragen stellen sich an den Grenzbereichen des Lebens: Bringt die Therapie dem Schwerkranken noch Linderung? Darf eine alte Dame allein umherlaufen, auch wenn sie immer wieder stürzt? Wie kann ein psychisch Kranker davor geschützt werden, sich selbst zu schädigen, ohne seine Selbstbestimmung zu verletzen? Fragen, auf die Mitarbeitende in den BBT-Einrichtungen Tag für Tag Antworten finden müssen.

Eine wichtige Unterstützung sind ehrenamtliche Helfer. Sie betreuen Patienten und Angehörige, bringen Zeit und Bereitschaft zu Gesprächen mit, hören zu oder sind einfach nur da.Ob die ehrenamtliche Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen das Richtige für Sie ist, müssen Sie für sich selbst entscheiden. Wir haben ein paar Fragen zusammengestellt, die Ihnen eine erste Orientierung bieten können.
Mit ihren fiktiven Geschichten vom Leben am Lebensende berührt Karin Lackus, evangelische Krankenhauspfarrerin am Diako Mannheim, viele Menschen. Im Interview spricht sie über Palliative Care und das Sterben im Krankenhaus.