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29.03.2022

Ein Haus der kurzen Wege - Der Mensch steht im Mittelpunkt

Neubau des Hohenloher Krankenhauses

Bis Anfang 2025 soll auf dem Gelände an der Kastellstraße in Öhringen ein zukunftweisender Krankenhaus-Neubau entstehen, der die hochwertige medizinisch-pflegerische Versorgung der Menschen im Hohenlohekreis auch in Zukunft wohnortnah sicherstellt. Schon bei den Planungen ist der Patient im Mittelpunkt.

So soll der Neubau in Öhringen aussehen.
So soll der Neubau in Öhringen aussehen.

Das 205-Bettenhaus stellt mit seinem medizinischen Behandlungsspektrum die Grund- und Regelversorgung in den Fachbereichen der Chirurgie und Inneren Medizin sicher und deckt darüber hinaus mit zusätzlichen spezialisierten Versorgungsangeboten ein breites medizinisches Leistungsprofil ab. Dazu gehören etwa die Geburtshilfe, die Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen im modernen Herzkatheterlabor, die Behandlung von Schlaganfallpatienten in der zertifizierten Stroke Unit, die moderne Endoprothetik sowie die hohe diagnostische und therapeutische Kompetenz bei Magen- und Darmerkrankungen und natürlich die rasche Notfallversorgung in einem interdisziplinären Notfallzentrum.

„Für uns als christliches Unternehmen steht der Mensch im Mittelpunkt. Deshalb wollen wir ein Krankenhaus, das sich so organisiert, dass der Mensch im Mittelpunkt aller Prozesse steht“, betonte der Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe, Dr. Albert-Peter Rethmann, anlässlich des Spatenstichs zum Neubau. „Wir schaffen hier ein Krankenhaus der Zukunft mit intelligenter Raumnutzung, moderner Technik und kurzen Wegen, das die hochwertige medizinische Versorgung der Menschen in Hohenlohe auf Jahre hinaus wohnortnah sicherstellen wird“, so Dr. Rethmann weiter. 

Diagnostik- und Ambulanzzentrum im EG

Das Gebäude wird aus einem rechteckigen Kubus bestehen, der sich um zwei Lichthöfe im Inneren gruppiert und so Tageslicht in allen Patientenzimmern sowie in den Therapie- und Aufenthaltsräumen ermöglicht. Es erstreckt sich über insgesamt vier Stockwerke sowie ein Kellergeschoss für Funktionsräume und Technik. „Schon bei den Planungen zum Neubau des Hohenloher Krankenhauses stand für uns der Patient im Mittelpunkt und alle Wege, die er während eines ambulanten oder stationären Aufenthalts im Krankenhaus durchläuft“, betont die Kaufmännische Direktorin des Hohenloher Krankenhauses Melanie Junge. „Um diese Abläufe und die Bedürfnisse des Patienten herum konzentrieren sich alle Räume und Funktionsbereiche. So entsteht ein Krankenhaus der kurzen Wege für Patienten und Besucher. Und zugleich schaffen wir hervorragende Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden“, erklärt Melanie Junge.

Im Erdgeschoss befindet sich das Diagnostik- und Ambulanzzentrum. Neben der interdisziplinären Notaufnahme ist hier die radiologische Diagnostik mit MRT, CT und konventionellem Röntgen konzentriert. Daran schließen sich die internistische Funktionsdiagnostik und die Ambulanzen an. Ein großzügiger Gastronomiebereich am Eingang lädt Patienten, Besucher, Mitarbeiter und Gäste zum Verweilen ein.

„High Care“-Einheit im 1. OG

Im 1. Stock steht alles unter dem Stichwort „High Care“, also höchste Sicherheit für die Patienten: Räume für Operationen, invasive Eingriffe und Interventionen sowie die dazu gehörige intensivmedizinische Überwachung sind hier konzentriert. Mehrere Operationssäle mit moderner Ausstattung, dazu das Herzkatheterlabor und die Überwachungsstation für Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten liegen in enger Verbindung nebeneinander. Hinzu kommen vier neue Kreißsäle – einer mehr als bisher – für die Geburtshilfe.

Sehr guter Standards für Patienten

Das zweite und dritte Stockwerk sind dann ganz der Pflege der stationären Patienten gewidmet. Im Neubau wird es nur noch Ein- und Zweibettzimmer geben. Alle Patientenzimmer haben große Fenster für viel Tageslicht und verfügen jeweils über ein eigenes Bad mit Dusche und WC. „Hier können wir allen Patienten einen sehr guten Standard anbieten“, unterstreicht Dr. Rethmann. Daneben sind spezielle Therapieräume zum Beispiel für die Behandlung älterer mehrfach erkrankter Patienten in der Geriatrie vorgesehen sowie großzügige Zimmer für die Geburtshilfe. Im dritten Obergeschoss bietet eine Komfortstation auf Wunsch zusätzliche Annehmlichkeiten.

Dank für hervorragende Zusammenarbeit

Dr. Rethmann dankte Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, und Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler für die hervorragende Zusammenarbeit in den zurückliegenden Monaten. „Der Hohenlohekreis und die Stadt Öhringen sind für uns zentrale Partner, die uns bereits bei den gesamten Vorarbeiten und Planungsgesprächen unterstützt haben. Nur mit solch verlässlichen Partnerschaften lässt sich ein Projekt in dieser Größenordnung verwirklichen“, so Rethmann. Der Dank gelte auch der Landesregierung Baden-Württemberg, die zu ihren finanziellen Zusagen stehe und rund 51,5 Millionen Euro in den Neubau investiere. 

Zu den wichtigen Partnern beim Neubau des Hohenloher Krankenhauses gehört nach den Worten des BBT-Geschäftsführers auch die Firma VAMED. „Wir sind froh, hier einen international renommierten Spezialisten für Klinikbauten mit im Boot zu haben, der das Projekt im sogenannten Partnering-Verfahren von der Planung bis zur Umsetzung begleitet. Damit schaffen wir die Voraussetzung für Kostentransparenz und finanzielle Planungssicherheit, denn wir wollen in dem uns vorgegeben Kostenrahmen von knapp 100 Millionen Euro bleiben“, unterstrich der BBT-Geschäftsführer.

„Mein herzlicher Dank geht außerdem an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hohenloher Krankenhauses, die sich mit vielen Vorschlägen aus der täglichen Praxis an der Ausgestaltung der Pläne beteiligt haben. Und nicht zuletzt an den BBT-Regionalleiter Marc Reggentin und die Kaufmännische Direktorin des Hohenloher Krankenhauses Melanie Junge, die mit viel persönlichem Engagement und Herzblut die Planungsarbeiten vor Ort vorangetrieben und begleitet haben“, so Dr. Rethmann.

 
 

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