26.10.2016
Eine menschliche Gesellschaft wird immer auch von Taten der Barmherzigkeit gekennzeichnet sein müssen. Ansonsten erstarrt sie im Formalen und wird letztlich unmenschlich. Doch wie kann man barmherzig sein, ohne von oben herab den anderen Menschen auf einen Empfänger von milden Gaben zu reduzieren? Was genau bedeutet Barmherzigkeit – heute?
Diesen
Fragen geht ein soeben im Wallstein Verlag erschienener Sammelband über die
Tugend der Barmherzigkeit nach: In einer Lesung mit Podiumsgespräch und
musikalischer Begleitung am Mittwoch, 16. November, 19 Uhr, stellen die Herausgeber gemeinsam mit dem
Schriftsteller Patrick Roth das Buch "Jenseits der Ironie. Dialoge der
Barmherzigkeit" vor. Patrick Roth, vielfach ausgezeichneter Autor, versteht es
wie kaum ein anderer Schriftsteller, die großen biblischen Erzählungen auf
ihren Grund hin zu durchleuchten. In seinem für die Anthologie "Jenseits der Ironie" verfassten Beitrag »Abrahams Erbarmen« tut er dies ausgehend von der Abrahams-Erzählung des Alten Testaments - einen oft übersehenen Aspekt im Verhältnis von Gott und Mensch. Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Menges, die Einführung erfolgt durch Dr. Peter-Felix Ruelius, Leiter Zentralbereich Christliche Unternehmenskultur und Ethik in der Zentrale der BBT-Gruppe.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Denkbares. Begegnung mit Menschen und Büchern", die als Format seit dem Frühjahr 2015 existiert. Im Vordergrund stehen
Themen aus den Bereichen Philosophie, Theologie und Literatur. Jede
Veranstaltung beginnt mit einem kurzen Vortrag, einer Lesung oder einem
Gespräch zwischen Autoren. Daran schließt sich das moderierte Gespräch
mit dem Publikum an.
Für die BBT-Gruppe und die Kongregation der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf bildet die Veranstaltung den Abschluss zum Jahr der Barmherzigkeit. Eine Anmeldung ist noch möglich. Bitte kontaktieren Sie dafür Frau Jutta Dillmann, Telefon (0261) 496-6367 oder Mail j.dillmann@bbtgruppe.de.
In Kooperation und freundlicher Unterstützung der Kath. Erwachsenenbildung Koblenz, der Phil.-Theol. Hochschule Vallendar und des Forums Vinzenz Pallotti.
