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18.11.2019 Theresienkrankenhaus

Den Patienten im Blick

Die Zentrale Notaufnahme des Theresienkrankenhauses hat neue Räume und eine neue Struktur bekommen Seit Oktober hat die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Theresienkrankenhauses ein neues Gesicht. Einerseits steht ein neuer moderner Raum mit besonderer Funktion für die Patienten bereit, andererseits komplettiert der Intensivmediziner Dr. Jochen Kotter als neuer Ärztlicher Leiter das Führungsduo der ZNA. Gemeinsam mit Pflegeteamleiterin Carmen Theisen ist er für die Mitarbeitenden sowie auch für Strukturen und Prozesse verantwortlich und kümmert sich um die kleinen und großen Notfälle in der ZNA.

Den Patienten im Blick

Mit der personellen und räumlichen Neustrukturierung der ZNA hat das Theresienkrankenhaus die Voraussetzungen für die Versorgungsstufe 2 („Erweiterte Notfallversorgung“)  geschaffen. Außerdem geht die Entscheidung, eine Pflegeleitung und einen Ärztlichen Leiter in der Zentralen Notaufnahme zu etablieren, darauf zurück, dass „Prozesse und Abläufe gestrafft werden sollten“, erläutert Dr. Kotter die neue interprofessionelle Führungsstruktur. So gilt es in den nächsten Wochen, die bisherigen Abläufe auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu verbessern. Für schnellere Entscheidungen in Notfallsituationen verbunden mit einer größeren Sicherheit der Patienten steht auch die Einführung einer noch leistungsfähigeren Software, die die Mitarbeitenden der ZNA dabei unterstützt, Notfallpatienten schnell zu  entscheiden, welcher Patient wie dringlich behandelt werden muss und dies mit wenigen Mausklicks zeitgemäß dokumentieren.

Durch den Umbau der ZNA, der nun abgeschlossen wurde, ewerden die bisherigen Behandlungsräume durch einen großzügigen, angenehm und modern gestalteten Raum ergänzt, in dem früher die Patientenaufnahme untergebracht war. Hier stehen seit Anfang Oktober sechs Plätze für Patienten in der neu geschaffenen „Clinical Decision Unit“ (kurz CDU) zur Verfügung. Der englische Begriff beschreibt, was in den Räumen passieren soll. Oftmals sind eine Reihe von Untersuchungen und Maßnahmen erforderlich, um das  Beschwerdebild von Patienten und den klinischen Verlauf unter Therapie einschätzen zu können. Parallel zu der Überwachung, welche in der CDU 24 Stunden nicht überschreiten soll,  werden interdisziplinär Entscheidungen zu Diagnostik und der weiteren Therapie forciert. „Hier können Patienten also früher in den stationären Ablauf integriert werden, oder auch nach entsprechender Versorgung nach einigen Stunden in die ambulante Weiterbehandlung entlassen werden“, erläutert Dr. Kotter. Im Vordergrund steht dabei die zügige Abklärung . Dies ist im Sinne der Patienten, da dadurch kürzere Wartezeiten für Patienten entstehen. (ckl)

 
 
 
 

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