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KKM und Radiologisches Institut Dr. von Essen bauen Kooperation aus

Zwei Jahrzehnte erfolgreiche Zusammenarbeit: Das Radiologische Institut Dr. von Essen Koblenz und das Katholische Klinikum kooperieren seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich und bieten den Patienten in der Region damit eine starke Versorgung an. Diese erfolgreiche Kooperation setzen beide Partner nun mit noch verstärkter Intensität fort, verbunden mit der Investition in ein neues hochmodernes MRT-Gerät (Magnetresonanztomographen) am Brüderhaus und mit der Verbesserung der Zusammenarbeit im Bereich der Neuroradiologie.

Diese Kooperation trug von Beginn an Früchte: 20 Jahre ist es her, da schlossen sich das Brüderhaus und das Radiologische Institut Dr. von Essen zusammen. Die Zusammenarbeit begann 1998 mit der Installation und der Inbetriebnahme eines Computertomographen am Brüderhaus zur Etablierung der Stroke-Unit mit 24-Stunden-Bereitschaft unter dem damaligen Chefarzt der Neurologie, Dr. Rosenberger. Im Jahr 2008 folgte die Installation und der gemeinsame Betrieb eines MRT-Gerätes an gleicher Stelle – weiterhin mit Sicherung einer „Rund um die Uhr“-Versorgung insbesondere für Notfälle der Neurologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Johannes Wöhrle) und der Wirbelsäulenchirurgie (Chefarzt Dr. med. Francis Kilian).

Mit der nunmehr vollzogenen Verlängerung und Ausweitung der Kooperation investieren beide Partner  bewusst wieder in die Patientenversorgung der Region: Am Brüderhaus wird ein neues hochmodernes MRT-Gerät installiert. Institut und Klinikum widmen sich damit weiterhin gemeinsam schwerpunktmäßig dem Themenfeld der Neuroradiologie. Die Kooperationspartner investieren damit in die Verbesserung der Diagnostik und Therapie vor allem für Schlaganfall-Patienten und Patienten mit Erkrankungen der Wirbelsäule.

Unterzeichnung der Kooperation

„Die Vision aus den 90er-Jahren einer sektorübergreifenden Kooperation zwischen dem Katholischen Klinikum und dem Radiologischen Institut Dr. von Essen zur Versorgung der Schlaganfall-Patienten der Region wurde in den vergangenen 20 Jahren Realität“, sagt Dr. med. Wolfram Schaeben, Facharzt für Radiologie am Radiologisches Institut Dr. von Essen. „Mit der Unterschrift unter einen Vertrag bis Ende 2027 bekunden beide Seiten den Willen zur Fortsetzung dieses erfolgreichen Projektes. Aktuell werden Investitionen durch die Praxis und das Krankenhaus in einen Kernspintomographen und zusätzlich einen Computertomographen der jeweils neuesten Generation getätigt. Zur Vermeidung von ärztlichen Engpässen, die bekanntermaßen zunehmend in zahlreichen Regionen die Notfallversorgung gefährden, wird durch den radiologischen Chefarzt PD Dr. Herber die radiologische und durch Dr. Kureck die neuroradiologische Weiterbildung junger Ärzte zukünftig abgesichert. Somit werden durch die Kooperation von Krankenhaus und Dr. von Essen auch Nachwuchsprobleme erfolgreich angegangen, um insbesondere auch Notfallbehandlungen zum Beispiel zur Entfernung von Blutgerinnseln im Gehirn bei Schlaganfällen mittels Katheter abzusichern.“

„Die bewährte und sektorenübergreifende Kooperation sichert die hohe Qualität in der Diagnostik und Therapie“, erklärt  Prof. Dr. med. Jan Maurer, Ärztlicher Direktor am KKM. „Die Zusammenarbeit ist ein weiteres positives Beispiel für eine gelungene Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.“ Auch Privat-Dozent Dr. med. Sascha Herber, Chefarzt der Radiologie/Nuklearmedizin am Katholischen Klinikum unterstreicht: „Wir freuen uns über die Fortsetzung der Zusammenarbeit, weil wir mit der für unsere Klinik wichtigen Subdisziplin Neuroradiologie nun einen weiteren Entwicklungsschritt gehen können.“

„Auch für unsere Patienten in den Ambulanzen und in den Facharztpraxen am Standort Koblenz ist die kassenärztliche Präsenz des Instituts Dr. von Essen für Großgeräte-Untersuchungen ein entscheidender Vorteil“, sagt Jérôme Korn-Fourcade, Kaufmännischer Direktor am KKM. „Wir können so auf kurzem Wege zeitnahe Untersuchungstermine mit der Praxis abstimmen und folgen dabei unserem Leitgedanken, die Patienten zur richtigen Zeit im richtigen, weil dafür vorgesehenen, Sektor behandeln zu lassen.“

 
 
 
 
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