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Sitzvolleyball-Nationalmannschaft zu Gast am KKM

Stark im Spitzensport: Die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft hat für ein Trainingslager Station am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur gemacht. Bereits seit vielen Jahren pflegt das KKM persönliche Verbindung zu den Sitzvolleyballern, die 2012 Bronze bei den Paralympics gewonnen haben.

Das Engagement des Katholischen Klinikums bei der Sitzvolleyball-Nationalmannschaft ist vor allem an zwei Namen festzumachen: Dr. med. Axel Ruetz, Chefarzt der Konservativen Orthopädie und des Polio-Zentrums, ist bereits seit 2012 Teamarzt der Nationalmannschaft. Und KKM-Physiotherapeut Heiko Wiesenthal hat die Nationalmannschaft über viele Jahre als aktiver Spieler mitgeprägt. Im Jahr 2016 erklärte er seinen Rücktritt vom aktiven Sport, nachdem er unter anderem Bronze bei den Paralympics gewonnen hatte. Heute ist Wiesenthal Botschafter des Behindertensportverbandes und Landestrainer im Sitzvolleyball. Gemeinsam mit Manuel Handels, ebenfalls Physiotherapeut am Katholischen Klinikum, gewann er mit dem Team Rheinland-Pfalz 2018 die Deutsche Vizemeisterschaft. Im Oktober finden unter der Leitung von Wiesenthal in Koblenz die nächsten Deutschen Meisterschaften statt.

sitzvolleyball

„Sitzvolleyball hat noch einmal viel mehr Facetten als der ohnehin schon faszinierende Volleyballsport, den ich selbst 45 Jahre lang aktiv betrieben habe“, sagt Dr. Ruetz. Der Mediziner ist seit 2013 DBS-Sportarzt, beim Sitzvolleyball für die Männer- und die Frauen-Nationalmannschaft zuständig. Seit 2014 ist Ruetz zudem der nationale Klassifizierer für Sitzvolleyball. 

„Der Kontakt zum Katholischen Klinikum kam so in den Jahren 2013 und folgend zustande“, sagt der Chefarzt. „In dem Jahr war die Nationalmannschaft gemeinsam mit Weltmeister und Paralympics-Sieger Iran zu Gast am KKM. Unser Angebot einer Trainingshalle und einer sportmedizinischen und physiotherapeutischen Behandlung ist für den paralympischen Sport einzigartig. Vergangenes Jahr und dieses Jahr wurden alle Spieler mit unserem Tergumed System vom Sportwissenschaftler und Physiotherapeut Thomas Bach auf ihre Rumpfstabilität getestet. Eine einzigartige Untersuchungsmöglichkeit mit wesentlichen Erkenntnissen für die Spieler.“

In Kombination mit den persönlichen Kontakten zu Dr. Axel Ruetz und Heiko Wiesenthal machte die Sitzvolleyball-Nationalmannschaft nun erneut für ein Trainingslager am Katholischen Klinikum Station. „Sitzvolleyball ist mit die schnellste Mannschaftssportart der Welt“, sagt Bundestrainer Michael Merten. „Hier können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen. Die Geschwindigkeit und die Inklusion zeichnen unsere Sportart aus.“

Die nächsten sportlichen Höhepunkte für die paralympischen Sitzvolleyballer sind die Europameisterschaft in Ungarn ab dem 13. Juli sowie mögliche Qualifikationsturniere in Japan oder den USA zu den Paralympics. Das nächste große Ziel ist die Qualifikation für die Paralympics 2020 in Japan.

 
 
 
 
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