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Richtfest sendet starkes Signal für Region

Dieses Richtfest war erneut ein starkes Signal für den Gesundheitscampus Montabaur: Auf dem Gelände des Brüderkrankenhauses hatte die IMMPRINZIP GmbH & Co KG als Projektentwickler und das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur zum Richtfest des neuen Gesundheitszentrums „Montamedicum“ geladen. Zahlreiche Gäste aus der Politik und der Gesundheitsbranche stießen im „Rohbau“ des Neubaus auf den Baufortschritt an, der weiterhin vor dem Zeitplan liegt.

„Die Entwicklung hier ist eine der wenigen sehr positiven Nachrichten aus der Gesundheitsbranche“, sagte Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises. „Diese Entwicklung zeigt auf, wie es für die Zukunft gehen könnte. In den ländlichen Regionen wird sich einiges verändern müssen. Die Nähe zwischen stationärer und ambulanter Versorgung wird hier ein Stück weit vorgelebt und ich denke das ist für die Zukunft der richtige Weg.“

Auf einer Fläche von rund 2.200 Quadratmetern entstehen im „Montamedicum“ auf vier Ebenen etwa 4000 Quadratmeter Nutzfläche für Facharztpraxen, eine Apotheke und ein Café. Die Mons-Tabor Immobilien Zweite GmbH investiert rund 10.4 Millionen Euro in den Neubau, dessen Fertigstellung für August/September 2020 geplant ist. „Es ist wunderbar, wenn Projekte so gut Hand in Hand gehen wie hier. Wir sind sehr beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Qualität des örtlichen Bauhandwerks und dankbar für die gute Kooperation mit dem Klinikum, der Ärzteschaft und der Gemeinde", sagt Jan Eitel, Gesellschafter der IMMPRINZIP GmbH, die das Projekt realisiert und für die Bauausführung verantwortlich ist.

„Die Etablierung des Facharzt- und Gesundheitszentrum ist für uns ein ganz wesentlicher und entscheidender Schritt zur Komplettierung unseres Gesundheitscampus“, sagt Jérôme Korn-Fourcade, Kaufmännischer Direktor am KKM. „Gerade im ländlichen Raum wird die Vorhaltung guter medizinischer Versorgung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und eines hochkomplexen Vergütungssystems immer schwieriger. Dem wollen wir uns proaktiv entgegenstellen und die ambulante und stationäre Versorgung besser miteinander verzahnen. Gleichzeitig wollen wir auch weiterhin attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Im Krankenhausgebäude selbst entsteht durch den Umzug unserer Facharztpraxen Platz, den wir dringend benötigen. Zunächst als Ausweichfläche für weitere Umbau- und Renovierungsmaßnahmen, danach zur Erweiterung unserer Kapazitäten, da die stationäre Auslastung auch weiterhin steigt.

„Wir freuen uns sehr, unser Angebot ab dem Start des Gesundheitszentrums mit der chirurgisch/orthopädischen Praxis, die bisher in der Tonnerrestraße in Montabaur angesiedelt war, sowie einer zusätzlichen dritten Sprechstunde im Bereich der Urologie sinnvoll zu erweitern. Unserer Leitidee einer Medizin der kurzen Wege folgen wir auch in puncto Erreichbarkeit mit dem Bau des Parkhauses in unmittelbarer Nähe zum Facharztzentrum. Wir als KKM engagieren uns sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor sehr bewusst hier am Standort Montabaur und wollen für die Zukunft unseren Teil dazu beitragen, dass die Diskussionen um Versorgungsengpässe und das Aussterben qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung vor Ort in und um Montabaur nicht geführt werden müssen.“

 
 
 
 
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