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Umstellung der Verpflegung: Positive Bilanz nach einem Jahr

Die Entscheidung war auf den ersten Blick unpopulär: Im April 2018 schloss das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur die Küche am Brüderkrankenhaus in Montabaur. Die dringend notwendige Sanierung hätte rund 3,6 Millionen Euro gekostet. Stattdessen erfolgten grundlegende Umstrukturierungen. Ein Jahr später zieht das KKM eine erste positive Bilanz: Wie geplant konnte die Neuausrichtung der Speiseversorgung ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden und auch das Feedback von Patienten und Mitarbeitern ist positiv.

Umstellung der Verpflegung: Positive Bilanz nach einem Jahr

„Natürlich haben wir uns die damalige Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Jérôme Korn-Fourcade, Kaufmännischer Direktor am Katholischen Klinikum. Durch die Gründung einer Dienstleistungsgesellschaft - in enger Abstimmung mit der Mitarbeitervertretung - konnte nicht nur gewährleistet werden, dass alle Mitarbeiter weiterhin beschäftigt werden. In einzelnen Bereichen wurde personell sogar aufgestockt. „Heute freuen wir uns sehr darüber, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Entscheidung mitgetragen haben und damit maßgeblich dabei geholfen haben, die Umstrukturierungen erfolgreich umzusetzen. Hatten wir zuvor auch Personal von externen Dienstleistern im Küchenteam, so gehören diese heute alle zu unserer Dienstgemeinschaft am KKM.“

Das Küchenpersonal aus Montabaur verstärkte nach Schließung der Küche das Cafeteria-Team am Standort oder wechselte in die Küchen an das Brüderhaus oder in den Marienhof nach Koblenz. „Wir haben die Teilbereiche neu strukturiert, Kollegen zum Teil mit neuen Aufgaben betraut, dazu in Hardware, Software und Regenerationssysteme investiert“, sagt Sven Dobbrunz, Gesamtleiter Service am KKM. „Unser Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die mit hohem persönlichen Einsatz die Umstrukturierungen mitgetragen haben und heute maßgeblich verantwortlich sind für eine erfolgreiche Umsetzung aller Maßnahmen.“ 

In den Jahren 2017 (Montabaur) und 2018 (beide Standorte in Koblenz) wurde ein einheitliches Menübestellsystem eingeführt. Durch einen einheitlichen Speiseplan an allen drei Betriebsstätten konnte das Sortiment gestrafft und der Einkauf gebündelt werden. Regionale Lieferanten versorgen das KKM mit frischen Produkten. Das Angebot der Salatbar konnte erweitert werden. Durch die Einführung von kulinarischen Wochen gibt es jeden Monat Sonderaktionen in den Cafeterien. „Unser Ziel für 2019: 60 Prozent frische Küche, ergänzt um Sous Vide-Produkte“, sagt Dobbrunz. Sous Vide steht für eine spezielle Methode zum Garen von Fleisch, Fisch und Gemüse.

Das Fazit nach einem Jahr ist positiv. Stetige Qualitätskontrollen und das Feedback von Mitarbeitern und Patienten helfen dabei, die Verpflegung am KKM weiter zu optimieren. In Montabaur ist der Umbau der Cafeteria zu einem Front-Cooking-Bereich geplant. Sollte diese Maßnahme erfolgreich angenommen werden, ist gleiches auch für die Cafeterien am Brüderhaus und im Marienhof geplant. 

 
 
 
 
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