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„... weil Pflegen einfach gut tut“

Das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur hat eine neue Kampagne zur Gewinnung von Pflegekräften gestartet. Unter dem Motto „... weil Pflegen einfach gut tut“ portraitiert das KKM Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege und stellt damit ganz bewusst die Menschen in den Vordergrund, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einen immens wertvollen Dienst für die Patienten in der Region leisten. Auf Plakaten werben Pflegekräfte aus dem Katholischen Klinikum für Ihre Passion. In einzelnen Reportagen wird zudem aus dem Alltag einer Pflegekraft berichtet. Ganz bewusst setzt das KKM dabei ausschließlich auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Dienstgemeinschaft. Den Auftakt macht Saskia Schneider, Pflegekraft am Marienhof in Koblenz

„Du weißt jeden Tag, dass du etwas Gutes getan hast“

Es sind Momente, für die es keine Ausbildung gibt. Momente, in denen Menschlichkeit die beste und vielleicht einzige Medizin ist. Eine Hand halten, jemanden in den Arm nehmen. Saskia Schneider hat diese Momente schon oft erlebt - und ihnen den nötigen Platz gegeben im Klinikalltag. Die 26-Jährige ist Krankenpflegerin am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur. Ihr Einsatzgebiet: Die Station P1/2 am Marienhof in Koblenz

„Eigentlich wollte ich eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin machen“, erinnert sich die Pflegerin. „Nach einem halben Jahr in der Ausbildung standen Praktika auf der Station an. Ich habe schnell gemerkt, was mir vorher gefehlt hat: Der direkte Kontakt und das Feedback der Patienten.“ Die kannte Saskia Schneider bis dato nur aus dem OP - und damit schlafend. 

Im Jahr 2014 beginnt sie eine Ausbildung am Bildungscampus Koblenz des Katholischen Klinikums zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. „Ich hatte mich vorher ein bisschen bei Freunden und Bekannten über unterschiedliche Arbeitgeber umgehört. Und nach dem Vorstellungsgespräch war mir endgültig klar, dass ich an das Katholische Klinikum wollte.“

In der praxisnahen Ausbildung werden die Schüler des Campus auch im Stationsdienst eingesetzt - so lernen sie schon früh den Alltag auf einer Station kennen und bekommen eine klare Vorstellung des Berufsbildes. „Natürlich gab es Tage, an denen Schulstress und Stationsleben im Zusammenspiel eine hohe Belastung waren. Im Endeffekt aber haben mir die Momente mit den Patienten immer wieder gezeigt, dass es genau der richtige Weg ist für mich. Du fährst nach dem Dienst nach Hause und weißt, dass du etwas Gutes getan hast. Das ist immer wieder auf`s Neue ein schönes Gefühl.“

Doch es gibt auch jene Tage, an denen es schwer fällt, das Erlebte schon auf dem Weg nach Hause abzuschütteln und die traurigen Momente im Krankenhaus zu lassen. Saskia Schneider ist auf der Station des Lungenkrebszentrums eingesetzt. „Die Patienten haben zumeist eine sehr schlimme Diagnose, die manche auch nicht überleben.“ Das Pflegeteam auf der Station begleitet die Menschen auf Ihrem Weg der Genesung, und manchmal auch auf ihrem letzten Weg. 

„In solchen Momenten ist einfach auch mal die Zeit dafür da, sich noch intensiver einem schwerkranken Patienten oder den Angehörigen zu widmen. Das ist mir besonders wichtig. Wir sind da, um die Menschen aufzufangen und ihnen Halt zu geben. Man spürt in diesen Momenten meist sehr schnell eine ganz besondere Empathie.“

Und auch das Gespräch untereinander mit den Kolleginnen und Kollegen ist sehr wichtig, um die Erlebnisse aufzuarbeiten. „Wir haben ein tolles Team, in dem allen auch der Raum und die Zeit gegeben wird, über solche Momente zu sprechen. Du hast immer das Gefühl, dass du dich jederzeit an die anderen wenden kannst. So versuchen wir uns gegenseitig zu helfen und belastende Momente nicht mit nach Hause zu nehmen. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich einfach nur eine Krankenschwester sei am Katholischen Klinikum. Der Umgang ist sehr respektvoll - auch, wenn man mal eine kritische Anmerkung hat. Das finde ich total wichtig.“

 
 
 
 

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