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Renate Brest: Emotionaler Abschied nach 45 Dienstjahren

Viele bewegende Worte und Momente, viele Impulse - im großen Plenum, aber auch im ganz persönlichen Gespräch: An einem Nachmittag voller Emotionen hat sich Renate Brest nach 45 bewegenden Berufsjahren vom Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur verabschiedet. Zuletzt als stellvertretende Hausoberin aktiv, hat sie die Dienstgemeinschaft des Katholischen Klinikums maßgeblich mitgeprägt. Selten hat die Formulierung „wohlverdienter Ruhestand“ so zugetroffen wie bei Renate Brest.

Renate Brest: Emotionaler Abschied nach 45 Dienstjahren

All das aufzuzählen, was sie am Marienhof und für das Katholische Klinikum geleistet hat, würde den Rahmen sprengen. Renate Brest war unter anderem Abteilungsleiterin, Pflegedienstleiterin, Hausoberin und Direktoriumsmitglied. Vor allem aber war sie Mensch. Und kaum ein Dankeswort brachte es so auf den Punkt wie dieses: „Du bist eine der Guten!“, sagte Stefan Kup als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. „Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

Die Verabschiedung von Renate Brest hatte zunächst sehr bewegend mit einem Dankgottesdienst in der Mutterhauskirche am Marienhof begonnen. Die Kinder der KKM-Kita Marienkäfer sangen zum Abschied Lieder. Viele berührende Worte machten schon da deutlich, wie wichtig Renate Brest für die Entwicklung der Dienstgemeinschaft und auch für das Zusammenwachsen der drei Betriebsstätten war. 

„Ich  habe sehr viele persönliche Gespräche als Trägervertreterin mit ihr geführt“, sagte Schwester Hildegard (Schwestern vom Heiligen Geist). „Ich habe sie als einen Menschen erlebt, der immer zum Dialog bereit war und für die Menschen eingetreten ist.“ Auch Bruder Alfons Maria (Barmherzige Brüder von Maria Hilf) hob ihren persönlichen Einsatz hervor: Renate Brest ist eine lebendige Frau, die das Herz am richtigen Platz hat. Die Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wurde, zeigt, dass sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Sie hat die Dienstgemeinschaft maßgeblich positiv mitgeprägt.“        

„Du stehst für mich für eine tiefe Identifikation mit unserem Unternehmen“, wandte sich der Hausobere Werner Hohmann in seiner Rede an Renate Brest. „Du stehst für mich aber genauso auch für positive Grundstimmung, Bejahung, Mitgehen und Ermutigung, den Blick und den Schritt nach vorn gewandt. Das Katholische Klinikum, wir als Direktorium und unsere ganze Dienstgemeinschaft dankt Dir von Herzen für alles und wünscht Dir für den wohlverdienten Ruhestand Glück in der Familie, natürlich Gesundheit und Gottes Segen auf deinem weiteren Lebensweg.“

Musikalisch gestaltet wurde die Verabschiedung in der Cafeteria des Marienhofes vom Chor des Bildungscampus Koblenz unter der Leitung von Mario Becker. Der Chor hatte unter anderem ein Lied mit eigens für Renate Brest erstellten Text gesungen, in dem es unter anderem hieß: „Nach 45 Arbeitsjahren, die erfüllend und gehaltvoll waren, steht der große Tag jetzt vor der Tür, das KKM verneigt sich still, weil es dir was sagen will: unsern Hut, den ziehen wir vor Dir!“

Renate Brest hatte bereits in den Einladungskarten für ihre Verabschiedung eine wichtige Botschaft gesandt: „Es wird Zeit für das, was war, danke zu sagen, damit das, was werden wird, unter einem guten Stern beginnt“, stand dort geschrieben. Sehr passende Worte für eine sehr herzliche Verabschiedung: „ Es war für mich sehr, sehr bewegend“, sagte Renate Brest. „Dass so viele Kolleginnen und Kollegen kommen und mir einen so schönen Abschied gestalten, hat mich ganz tief berührt. Viele kamen heute mit einem Stichwort und sagten: Weißt du noch? Damals? Das sind viele ganz besondere und persönliche Momente, an die man noch einmal erinnert wurde. Ich lasse hier viel zurück und werde das Klinikum vermissen. Ich hatte hier 45 Jahre lang ein tolles Arbeitsleben. Viele interessante Jahre, die mich auch geprägt haben. Aber ich bin auch neugierig auf das Neue, auf all das, was jetzt kommt.“

 
 
 
 
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