BBT-Gruppe
 
 
 
 
 

HSB beteiligt sich an Aktionstag der Gewerkschaft ver.di

"GemeinsameSache" für eine solidarische Altenpflege: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenheims Öhringen beteiligten sich am Mittwoch, 17. Juni am Aktionstag der Gewerkschaft ver.di für eine gute Bezahlung und eine solidarische Finanzierung der Altenpflege. Mit dabei auch der Hausobere der Hohenloher Seniorenbetreuung HSB Martin Schmelcher sowie einige Bewohnerinnen.

HSB beteiligt sich an Aktionstag der Gewerkschaft ver.di

Mit dem Aktionstag unter dem Motto „#GemeinsameSache für eine solidarische Altenpflege“ will die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihrer Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen mit genügend Personal, für eine gute Bezahlung und eine solidarische Finanzierung der Pflege Nachdruck zu verleihen. Nötig sei eine Pflegevollversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen: die solidarische Pflegegarantie. "Das ist wichtig, damit die Forderung nach fairen Arbeitsbedingungen nicht gegen den Wunsch nach bezahlbaren Pflegesätzen ausgespielt werden", so Arne Gailing Gewerkschaftssekretär ver.di im Bezirk Heilbronn-Franken. In einem ersten Schritt müssen die Eigenanteile für pflegebedingte Kosten in stationären Einrichtungen begrenzt werden. „Die Corona-Krise hat noch einmal wie unter einem Brennglas gezeigt, dass in der Altenpflege vieles im Argen liegt, und sie hat unsere Kritik an Kürzungen und an der Kommerzialisierung der Altenpflege bestätigt. Damit muss Schluss sein“, betonte Gailing. Der Pflegemindestlohn, bei dem ver.di überfällige Verbesserungen durchsetzen konnte, verhindere zwar die allerschlimmste Ausbeutung, aber eine angemessene Bezahlung könne auf diesem Wege nicht erreicht werden. ver.di verhandle mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) einen Tarifvertrag, der auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden soll. „Dieser Tarifvertrag wird das Lohnniveau endlich wirksam nach unten absichern; existierende bessere Tarifverträge bleiben weiter bestehen.“

BBT-Gruppe befürwortet Zahlung nach Tarif
An der Aktion beteiligen sich auch Beschäftigte in den Senioreneinrichtungen der BBT-Gruppe in der Region Tauberfranken-Hohenlohe. „Mit der Gewerkschaft ver.di verbindet uns die Forderung nach guten Rahmenbedingungen für die Beschäftigten in der Altenpflege“, betont Thomas Wigant, Geschäftsführer der BBT-Seniorenzentren in der Region. „Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig eine fachlich und menschlich gute Pflege für die älteren Menschen in unseren Einrichtungen ist.“ Als konfessioneller Träger achte die BBT-Gruppe darauf, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach geltendem Tarif zu bezahlen. Zudem besteht seit 2014 das von Caritas und Diakonie geschlossene „Bündnis für Tariftreue und Tarifstandards für die Sozialwirtschaft in Baden-Württemberg“. „Gemeinsam mit ver.di setzen wir uns dort dafür ein, dass Anbieter in der Altenhilfe verpflichtet werden, ihre Beschäftigten nach anerkannten Tarifen zu entlohnen. Denn Flächentarife sichern gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und damit auch die Qualität in der Pflege.“ Bei der Finanzierung brauche es zugleich einer Weiterentwicklung der bisherigen Pflegeversicherung. „Steigende Kosten dürfen nicht allein zu Lasten der Bewohner in den Seniorenheimen gehen. Die Pflegeversicherung muss langfristig das Pflegerisiko voll abdecken genauso wie die Krankenversicherung das Krankheitsrisiko“, so Wigant.

 
 
 
 

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