BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
21.02.2019 Hohenloher Krankenhaus

Neues Direktorium offiziell eingeführt

Die Lust am Aufbruch und Neuanfang war spürbar unter den rund 140 Gästen und Mitarbeitenden am MIttwoch, 6. Februar im Hohenloher Krankenhaus Öhringen. Mit einer festlichen Einführung wurden dort die neuen Direktorien für die Hohenloher Krankenhaus gGmbH (HK) und die Hohenloher Seniorenbetreuung gGmbH (HSB) offiziell in ihre neuen Funktionen eingesetzt.

Neues Direktorium offiziell eingeführt

Der Generalobere des Ordens der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf, Bruder Peter Berg, verwies zu Beginn auf den Ordensgründer Peter Friedhofen, der vor genau 200 Jahren geboren wurde. „Zwar leben wir heute nicht mehr im 19. Jahrhundert, aber der Auftrag, sich entschieden für kranke, alte und pflegebedürftige Menschen einzusetzen, gilt noch immer“, so Bruder Peter Berg. Die BBT-Gruppe setze heute in ihren Krankenhäusern, Seniorenheimen und Behinderteneinrichtungen diesen Auftrag zeitgemäß um. „Diese Kultur und das Angebot der BBT-Gruppe hat einfach am besten zu uns gepasst“, blickte Landrat Dr. Mathias Neth noch einmal auf die Entscheidungen des vergangenen Jahres zurück. „Und schon jetzt werden die Erwartungen etwa im Umgang mit dem Personal von den BBT-Verantwortlichen eingelöst“, ergänzte er.

Krankenhaus Hohenlohe als Modell für den ländlichen Raum
Dr. Neth sowie die weiteren Redner betonten in ihren Ansprachen die vielfältigen Chancen, die sich durch den Einstieg der BBT-Gruppe als erfahrener Träger von Krankenhäusern und Seniorenheimen für die medizinisch-pflegerische Versorgung der Menschen in Hohenlohe bieten. „Das künftig unter einem Dach vereinte Krankenhaus kann für den ländlichen Raum zu einem Modellprojekt der Grund- und Regelversorgung werden, von dem man Vieles lernen und sich abschauen kann“, gab der BBT-Regionalleiter Thomas Weber einen Ausblick in die Zukunft. „Wir haben hier in den vergangenen neun Monaten sehr viel Engagement bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erlebt, die sich mit hoher fachlicher Kompetenz und mit Herz für ihre Patienten und Bewohner einsetzen. Wenn wir gemeinsam als Team erfolgreich sind, werden wir in unseren Einrichtungen auch wirtschaftlich erfolgreich sein.“

Führung im Team
Die teamorientierten Führungsstrukturen, die die BBT-Gruppe kennzeichnen, wurden nun mit der Einführung der beiden Direktorien auch offiziell in Hohenlohe umgesetzt. Seit 1. Januar wird das Hohenloher Krankenhaus gemeinsam von einem Vierer-Gremium geführt: Dem Kaufmännischen Direktor Alexander Hoß, dem Pflegedirektor Helmut Munz, dem Ärztlichen Direktor Dr. Werner Reinosch und dem Hausoberen Martin Schmelcher. Dieser hat zugleich eine Doppelrolle inne. Er ist auch Hausoberer im Direktorium der HSB. Ihm stehen bei der Führung der Seniorenheime Dr. Antonia Büchner als Kaufmännische Direktorin und Christine Demuth-Neumeister als Pflegedirektorin zur Seite.

Alexander Hoß: Mit dem Klinikneubau die Zukunft gestalten
In einer Interviewrunde stellten die neuen Direktoriumsmitglieder sich selbst und ihre Ziele in den neuen Rollen vor. Für Alexander Hoß, bisher in verschiedenen Funktionen an der Uniklinik Köln tätig, stellt die gute medizinische Versorgung in der ländlichen Region eine große Herausforderung dar. „Es kann nicht nur Spitzenmedizin an den Universitäten geben, sondern wir brauchen wohnortnah eine gute zuverlässige medizinische Versorgung für die Menschen auch in ländlichen Regionen wie in Hohenlohe“, so der 36-Jährige, der selbst aus dem Neckar-Odenwald-Kreis stammt. „Und mit dem Klinikneubau in Öhringen können wir hier die Zukunft gestalten, das reizt mich in meiner neuen Rolle natürlich sehr.“

Vertrauen der Menschen in Hohenlohe gewinnen
Auch der Ärztliche Direktor Dr. Werner Reinosch sieht im Neubau eine gute Perspektive: „Das gibt uns die Chance, die medizinischen Angebote und Möglichkeiten im Hohenlohekreis auszubauen und an einem Standort zu konzentrieren.“ Denn für die Menschen hier im Kreis sei man schließlich da. „Eigentlich sind wir bei unseren Patienten und bei unseren zuweisenden Ärzten angestellt.“ Reinosch blickt ebenso wie der neue Pflegedirektor Helmut Munz auf langjährige Erfahrung im HK zurück. „Wir haben hier sehr aktive und flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereit sind, Änderungen einzugehen und mitzugestalten“, so Helmut Munz. „Das ist eine große Chance, um die gefühlten Grenzen zwischen Künzelsau und Öhringen überbrücken zu können.“ Wichtig dabei sei es, das Vertrauen der Menschen in Hohenlohe in das Krankenhaus vor Ort wieder stärker zu gewinnen.

Sorge um den Nächsten als Auftrag
Auf diesem Weg sieht sich Martin Schmelcher als der „Kümmerer“, der sowohl für Mitarbeiter als auch für Patienten, Heimbewohner und deren Angehörigen als Ansprechpartner für Anregungen und Kritik oder bei Konflikten zur Verfügung stehen will. „Wirtschaftlich arbeiten und für den Menschen da sein, ist kein Widerspruch. Wir wollen hier im Krankenhaus und in den Seniorenheimen im Alltag den Auftrag leben, der Kirche ausmacht, nämlich sich um den Nächsten sorgen“, so der Hausobere.

Vernetzung in der Region wichtig
Gerade für die Seniorenheime spielt dabei die Vernetzung untereinander eine wichtige Rolle. Dies betonte Dr. Antonia Büchner, die als Kaufmännische Direktorin für alle Seniorenheime der BBT-Gruppe in Hohenlohe und im Taubertal zuständig ist. „Voneinander lernen, von der Fachkompetenz untereinander profitieren, sich gegenseitig unterstützen, das hat schon in den vergangenen Monaten erste Früchte getragen“, so die studierte Betriebswirtin. Das System der kleinen Heime in kleinen Gemeinden, dort, wo die Menschen verwurzelt sind, habe sich sowohl in Hohenlohe wie im Taubertal bewährt. „Wir wollen unseren Bewohner in unseren Seniorenzentren ein zu Hause geben“, machte die 35Jährige deutlich.

Betriebsrat sagt Unterstützung zu
Für die anstehenden Aufgaben sagte der Vorsitzende Jürgen Ehmann, den neuen Direktoriumsmitgliedern die Unterstützung des Betriebsrats zu. „Es ist für uns alle eine Zeit der großen Veränderungen, die dringend notwendig sind. Und vielen Mitarbeitern kribbelt es schon in den Fingern, wie es weitergeht.“ Den Umgang mit dem neuen Direktorium empfinde er als sehr gut. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

 
 
 
 
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