BBT-Gruppe
 
 
 
 
 

Dr. Schlembach neuer Ärztlicher Direktor

Der Ärztliche Direktor ist die zentrale Schnittstelle zwischen Medizin und Management und hat damit bei der Steuerung und Weiterentwicklung eines Krankenhauses eine entscheidende Aufgabe. Seit Anfang des Jahres hat Dr. Ulrich Schlembach diese Aufgabe von seinem Vorgänger Prof. Eingartner im Caritas-Krankenhaus übernommen. Am vergangenen Mittwoch wurde er offiziell in sein neues Amt eingeführt.

„Die Arbeit als Ärztlicher Direktor bedeutet zusätzliche Arbeit, ist Dienst und Herausforderung, aber auf jeden Fall auch spannend und mit der Möglichkeit die Entwicklung des Hauses mitzugestalten“, betonte der Hausobere des Caritas-Krankenhauses Dr. Oliver Schmidt in seiner Begrüßung. Für diese zusätzliche Arbeit in den vergangenen zwölf Jahren gebühre vor allem Prof. Dr. Eingartner großer Dank, der sich mit großem Engagement und seiner ganzen Persönlichkeit eingebracht habe. Zugleich wandte sich der Hausobere an Dr. Schlembach: „Danke für Ihre Bereitschaft diese Aufgabe zu übernehmen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir im Direktorium das Caritas-Krankenhaus in den kommenden Jahren weiter entwickeln. Gottes Segen für unser gemeinsames Tun!“ Neuer stellvertretender Ärztlicher Direktor ist Privatdozent Dr. Mathias Buttmann.

Gemeinsame Verantwortung für das Caritas-Krankenhaus (v.l.): Kaufmännischer Direktor Michael Schuler, BBT-Regionalleiter Thomas Wigant, Ärztlicher Direktor Dr. Ulrich Schlembach, Hausoberer Dr. Oliver Schmidt, Pflegedirektor Frank Feinauer. zoom
Gemeinsame Verantwortung für das Caritas-Krankenhaus (v.l.): Kaufmännischer Direktor Michael Schuler, BBT-Regionalleiter Thomas Wigant, Ärztlicher Direktor Dr. Ulrich Schlembach, Hausoberer Dr. Oliver Schmidt, Pflegedirektor Frank Feinauer.

Dank an Prof. Dr. Christoph Eingartner
Mit persönlichen Worten dankte auch der Regionalleiter der BBT-Gruppe Thomas Wigant für das „herausragende Wirken“ von Prof. Dr. Eingartner. Seit 2006 habe man zunächst gemeinsam im Direktorium des Caritas-Krankenhauses, später in anderen Rollen die Verantwortung für das Caritas-Krankenhaus getragen. „Dabei haben wir in intensiven und manchmal auch kontroversen Diskussionen viele Themen vorangebracht, was unserem freundschaftlichen Kontakt keinen Abbruch getan hat“, so Wigant.

Vernetzung der medizinischen Angebote in der Region Tauberfranken-Hohenlohe
Dr. Schlembach und PD Dr.Buttmann gehören damit genau wie Dr. Mathias Jähnel und Dennis Sankat vom Krankenhaus Tauberbischofsheim sowie zum Kreis der Ärztlichen Direktoren der BBT-Gruppe in der Region Tauberfranken-Hohenlohe. Diese umfasst insgesamt 25 Einrichtungen, darunter derzeit die Krankenhäuser in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Öhringen und Künzelsau sowie zwölf Seniorenheime und vier Bildungszentren mit insgesamt rund 3.000 Beschäftigten und einem Einzugsbereich von Wertheim im Norden bis Pfedelbach im Süden. Die medizinisch-pflegerischen Angebote aller Einrichtungen gelte es zum Wohle der Patienten und Bewohner miteinander zu vernetzen, betonte Regionalleiter Thomas Wigant.

Hochwertige Versorgung der Menschen langfristig sicherstellen
Er ging in seiner Ansprache auf die zunehmenden regulatorischen Eingriffe und staatlichen Vorgaben durch die Gesundheitspolitik der vergangenen Jahre ein. Immer neue Gesetze führten zu permanent steigendem Dokumentations- und Verwaltungsaufwand und dies vor dem Hintergrund knapper finanzieller Mittel. „Wenn jetzt zusätzlich Geld für die Pflege in den Krankenhäusern versprochen wird, fürchten wir, dass dieses Geld an anderer Stelle gekürzt wird“, mahnte er. Daher stünden die Verantwortlichen im Krankenhaus immer vor einer Güterabwägung zwischen Wirtschaftlichkeit einerseits und der Sicherung einer guten medizinischen Versorgung andererseits. „Im Caritas-Krankenhaus und den anderen Einrichtungen der BBT-Gruppe diskutieren wir dieses Spannungsfeld immer wieder sehr intensiv. Und hierbei haben der Ärztliche Direktor und der Pflegedirektor immer ein besonderes Gewicht als Vertreter der ärztlichen und pflegerischen Interessen“, so Wigant. Ziel aller Bemühungen bleibe es, die Versorgung von Patienten langfristig und in hoher Qualität zu sichern. Mit Dr. Schlembach habe man nun einen langjährigen Chefarzt und auch in der Rolle des Ärztlichen Direktors bereits erfahrene Persönlichkeit für die anstehenden Herausforderungen gewinnen können. „Danke an Ihre Bereitschaft, die Aufgabe als Ärztlicher Direktor zu übernehmen. Und Ihnen viel Glück und Erfolg im Namen der BBT-Geschäftsführung und aller Kolleginnen und Kollegen aus dem Caritas.“

Dr. Schlembach will Zukunft des Caritas mitgestalten
Dr. Ulrich Schlembach, der in der Vergangenheit bereits im Klinikum am Plattenwald und in den SLK-Kliniken Heilbronn als Ärztlicher Direktor tätig war, beschrieb in seine Ansprache, seine Motive sich erneut und nun für das Caritas-Krankenhaus in die Verantwortung nehmen zu lassen. Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Pflichterfüllung seien für ihn wichtige Werte,  erläuterte er. „Das Caritas-Krankenhaus ist keine Insel der Glückseligen, aber es bietet eine gute, gesunde Ausgangsposition, um weiter erfolgreich in die Zukunft zu arbeiten. Diese Aufgabe mitzugestalten, darauf freue ich mich.“

Genfer Gelöbnis als Richtschnur
Er bekräftigte die besondere Rolle des Arztes in der Leitung eines Krankenhauses und verwies dabei auf das Genfer Gelöbnis, die moderne Fassung des Hippokratischen Eides. Darin werden die besondere Verantwortung des Arztes für seine Patienten, die Achtung der Würde und Autonomie des Patienten sowie der sorgsame Umgang miteinander und mit Kolleginnen und Kollegen formuliert. Dies bilde für ihn die Grundlage seines ärztlichen Tuns aber auch für seine Managementaufgabe im Direktorium. „Dafür bitte ich alle Kolleginnen und Kollegen um professionelle Unterstützung“, so Dr. Schlembach zum Abschluss.

 
 
 
 
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