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28.01.2020 Brüderkrankenhaus Trier

Patienten profitieren von optimalen Prozessen

Vor 100 Jahren richtete das Brüderkrankenhaus Trier erstmals eine eigene Apotheke ein, pünktlich zum runden Geburtstag bescheinigte die Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz der Einrichtung jetzt zum bereits vierten Mal, hervorragende Arbeit zu leisten. Dass sich die Krankenhausapotheke einer umfassenden Überprüfung durch externe Experten stellt, gewährleistet auch ein Höchstmaß an Patientensicherheit.

Patienten profitieren von optimalen Prozessen

Rund 1.200 unterschiedliche Arzneimittel hält die Apotheke des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier ständig bereit, von der 5 Cent günstigen Tablette bis zur mehrere Tausend Euro teuren Antikörpertherapie reicht die Palette an pharmazeutischen Präparaten. Sämtliche medizinischen Fachabteilungen und nahezu alle Patientinnen und Patienten des Brüderkrankenhauses sind auf die professionellen Dienstleistungen des 18-köpfigen Teams angewiesen.

Damit Abläufe und Prozesse optimal laufen, stellt sich die Einrichtung alle drei Jahre einer intensiven Überprüfung durch die Landesapothekerkammer. Diese macht sich vor Ort ein Bild von der Arbeit, fragt kritisch nach und sichtet Dokumente. Jährlich wird zudem ein schriftlicher Bericht als Nachweis für die Kontinuität bei der Kammer eingereicht. Ein immenser Aufwand sei das für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, berichtet Apothekenleiter Georg Simon, um gleich darauf zu betonen: „Aber dieser Überprüfung stellen wir uns gerne und sie ergibt auch Sinn, schließlich profitieren auch wir von der professionellen Beurteilung unserer Arbeit durch externe Fachleute.“

Auf den Prüfstand kommen sämtliche Prozesse und Abläufe innerhalb der Apotheke sowie im Zusammenspiel mit medizinischem und pflegerischem Personal; die Anforderungen eines umfassenden und ausgefeilten Qualitätsmanagementsystems gilt es zu beachten und deren Einhaltung nachzuweisen. Da es sich beim Einsatz von Medikamenten und deren Wirkungsweise um eine hoch anspruchsvolle und entsprechend sensible Angelegenheit handelt, sind die Qualitäts- und Sicherheitsstandards besonders hoch. Zumal das Brüderkrankenhaus nicht nur Präparate bezieht, sondern selbst auch als Hersteller agiert. So werden in einem eigenen sterilen Labor insbesondere Zytostatika zur Behandlung von Tumoren sowie Medikamente zur Therapie von Rheuma- und Augenerkrankungen hergestellt.

Welche Bedeutung das Thema Qualität in der Apotheke des Brüderkrankenhauses hat, spiegelt sich auch in der Funktion einer eigenen Beauftragten für diesen Bereich wider: Apothekerin Hannah Mahlmeister sorgt neben ihrer täglichen Arbeit nicht nur dafür, dass sämtliche Abläufe und Prozesse stets lückenlos befolgt und dokumentiert werden, sondern bereitete das Team auch auf das intensive Audit durch die externen Prüfer vor.

Seitens der Zertifizierungskommission der Landesapothekerkammer gab es eine lobende Anmerkung zu den vorgelegten Unterlagen: „Sehr erfreulich“. Das Qualitätszertifikat wurde umgehend sowie ohne Abweichungen, wie sie in solchen Verfahren nicht unüblich sind, ausgestellt. „Das hat uns besonders gefreut und wir verstehen die Zertifizierung gleichermaßen als Auszeichnung wie auch als Auftrag, tagtäglich von Neuem unseren sehr hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden, um so ein Optimum an Patientensicherheit zu gewährleisten“, erklärt Apothekenleiter Georg Simon.

 
 
 
 

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