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07.05.2019 Brüderkrankenhaus Trier

Der Darm im Zentrum

Jedes Jahr erkranken in einer Stadt von der Größe Triers zwischen 50 und 60 Menschen an Dickdarmkrebs. Dass die Mehrzahl der Tumoren meist bereits in frühen Stadien diagnostiziert werden kann, ist auch ein Erfolg der Vorsorge sowie der über Fachdisziplinen hinaus funktionierenden engen Zusammenarbeit, wie sie das vor zehn Jahren erstmals von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Darmzentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier tagtäglich praktiziert. Der Darm steht am 15. Mai im Zentrum einer Patienteninformationsveranstaltung.

Der Darm im Zentrum

Am Mittwoch, 15. Mai, lädt die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie des Brüderkrankenhauses zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der einmal mehr „Der Darm im Zentrum“ stehen wird. Den Auftakt der Vorträge bildet Professor Dr. med. Christian Kölbel, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin I / Gastroenterologie, der über den Darm als größtes Organ sowie die Bedeutung der Bakterien im Darm sprechen wird. Im Anschluss an Professor Kölbel wird Dr. med. Michael Knoll, Leitender Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin I erläutern, wie Darmkrebs entsteht und weshalb die Wahrnehmung der angebotenen Vorsorgeuntersuchungen von größter Bedeutung für das Vermeiden eines Karzinoms oder die Erhöhung der Heilungschancen einer bereits bösartig entarteten Vorstufe ist. Aktuell nehmen nur rund 20 Prozent derjenigen, die Anspruch auf sie hätten, die Vorsorgeuntersuchung zum Dickdarmkrebs innerhalb von 10 bis 15 Jahren auch wahr. 

Über den in vielen Fällen entscheidenden Part der Chirurgie in der Behandlung von Dickdarmtumoren berichtet abschließend Professor Dr. med. Detlef Ockert. Der Chefarzt der Allgemein-, Viszeral und Gefäßchirurgie des Brüderkrankenhauses wird beispielhaft veranschaulichen, wie intensiv Gastroenterologen und Operateure bei der Diagnostik und Therapie von Kolon- und Rektumkarzinomen zusammenarbeiten. So wird Professor Ockert am sogenannten Rendezvous-Verfahren aufzeigen, wie sich Gastroenterologen endoskopisch und Chirurgen laparoskopisch gemeinsam dem Karzinom nähern und dann auch gemeinschaftlich entscheiden, wie der Tumor optimal entfernt werden kann.

Die Veranstaltung am Mittwoch, 15. Mai, beginnt um 16.30 Uhr im Albertus-Magnus-Saal des Brüderkrankenhauses und dauert voraussichtlich bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 
 
 
 
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