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Bessere Versorgung von Patienten mit Schmerzen

Brüderkrankenhaus nimmt an deutschlandweiter Studie „Pain 2020“ teil

Bessere Versorgung von Patienten mit Schmerzen

Die Schmerztherapie am Brüderkrankenhaus ist seit Anfang November eins von rund 20 PAIN2020-Zentren in Deutschland. Diese Initiative der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. und der BARMER wird als wissenschaftliche Studie durch den Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert. Ziel ist die Verbesserung der Versorgung von Schmerzpatienten.

„Im Rahmen der Studie werden zusätzliche Leistungen angeboten, die sonst nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung getragen werden“, sagt Studienleiter Oliver Kramer, Facharzt für Anästhesie. Am Ende der Studie werden die Behandlungserfolge der PAIN2020-Teilnehmer mit denen von solchen Patienten verglichen, die eine bisher übliche spezielle Regelversorgung erhalten. Lässt sich nachweisen, dass die zusätzlichen Leistungen zu einer Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt haben, sollen diese in den Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden.

„Einer der wichtigsten Bausteine von PAIN2020 ist die intensivere Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen in der Schmerztherapie, also Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung spezielle Schmerztherapie, Physiotherapeuten und Psychologen“, sagt PD Dr. med. Torsten Meier, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie.

Beispielsweise erhalten die Teilnehmer von PAIN2020 möglichst schnell eine spezielle Eingangsuntersuchung sowohl von Schmerztherapeuten und Physiotherapeuten als auch von Psychologen. Die Patienten werden durch die Beteiligung aller Disziplinen von Beginn an ganzheitlich betreut und behandelt. „Wir sehen als PAIN2020-Zentrum die Chance, unsere Patienten frühzeitig multimodal zu versorgen, also mit vielfältigen Behandlungsmethoden unter Beteiligung verschiedenster Fachdisziplinen. So wollen wir eine Chronifizierung der Schmerzen vermeiden. Denn frühes Erkennen einer drohenden oder begonnenen Chronifizierung kann Schlimmeres möglicherweise verhindern“, erklärt Dr. med. Indira Ruch, Oberärztin in der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, und ebenfalls Studienleiterin ist.

An der Studie teilnehmen können Patienten über 18 Jahre, die bei der BARMER versichert sind, trotz fachspezifischer Behandlung seit mehr als sechs Wochen Schmerzen haben und dadurch in der Berufsausübung sowie in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind. Der Zugang zur PAIN2020-Stuide erfolgt über den behandelnden Arzt. Außerdem haben Patienten die Möglichkeit, sich selbst bei der BARMER zu melden und Interesse an der Studienteilnahme zu signalisieren.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.pain2020.de oder unter www.bk-paderborn.de

Dr. med. Indira Ruch, Chefarzt PD Dr. med Torsten Meier und Oliver Kramer (v.l.) kümmern sich im Brüderkrankenhaus St. Josef um Schmerzpatienten.
Dr. med. Indira Ruch, Chefarzt PD Dr. med Torsten Meier und Oliver Kramer (v.l.) kümmern sich im Brüderkrankenhaus St. Josef um Schmerzpatienten.
 
 
 
 

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