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Förderverein des Krankenhauses wird 20 Jahre alt

Patienten und Mitarbeiter gründeten vor 20 Jahren den „Verein zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege“. Heute nennt sich der gemeinnützige Verein „Freunde und Förderer des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn“. Die Ziele sind geblieben.

Förderverein des Krankenhauses wird 20 Jahre alt

„Wir unterstützen die Versorgung der Patienten materiell und ideell“, sagt Joachim Koch, seit 20 Jahren Vorsitzender des Vereins.

In den vergangenen Jahren hat der Förderverein 332.000 Euro gespendet. Ein Teil der Summe wurde beispielsweise in die Einrichtung der Palliativeinheit investiert. In der freundlich eingerichteten Küche können Angehörige Lieblingsspeisen für schwerstkranke Patienten zubereiten, das Wohnzimmer ist ein gemütlicher Rückzugsort mit Massagesessel, Bücherregal und Sitzecke. „Für unsere Pateinten haben diese kleinen Annehmlichkeiten eine hohe Bedeutung“, sagt Fachpfleger Jean Pascal Jacky.

Darüber hinaus bezahlte der Verein eine Patientenbroschüre,  Beistellbetten für Angehörige, Lagerungshilfen und ein Therapiesofa für die Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie.

Kulturelle Veranstaltungen unter dem Slogan „Kunst und Kultur im Krankenhaus“ wurden als Angebote für die Patienten und deren Angehörige bezuschusst, zum Beispiel Kunstausstellungen, Literaturlesungen oder Kabarettabende. „So tragen wir zur Genesung und zur Zufriedenheit unserer Patienten bei“, so Christoph Robrecht, Hausoberer des Brüderkrankenhauses und stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Ein wichtiges Anliegen ist den Vereins-Mitgliedern auch die Unterstützung ausländischer Patienten. „Um Sprachbarrieren abzubauen, vermitteln wir Dolmetscher. Das reduziert Ängste der Patienten und fördert das Vertrauen in den behandelnden Arzt“, betont Koch. Mit der Anschaffung von Digitalbilderrahmen hat der Verein sich daran beteiligt, Patienten während einer Chemotherapie die Zeit zu vertreiben.

Der Verein „Freunde und Förderer des Brüderkrankenhaus St. Josef“ hat rund 140 Mitglieder. Der Mindestbeitrag liegt bei 10 Euro pro Jahr. 

Das Wohnzimmer der Palliativeinheit wurde mit Spenden des Fördervereins eingerichtet. Oberärztin Dr. Sabine Drygas, Vereins-Vorsitzender Joachim Koch, Fachpfleger Jean Pascal Jacky und Hausoberer Christoph Robrecht (v.l.) hoffen, dass der Verein weiter wächst.
Das Wohnzimmer der Palliativeinheit wurde mit Spenden des Fördervereins eingerichtet. Oberärztin Dr. Sabine Drygas, Vereins-Vorsitzender Joachim Koch, Fachpfleger Jean Pascal Jacky und Hausoberer Christoph Robrecht (v.l.) hoffen, dass der Verein weiter wächst.
 
 
 
 

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