02.09.2026 | St. Elisabeth Lahnstein
Grillfest für Patient*innen, Mitarbeitende und Wegbegleiter
30 Jahre Psychiatrie am St. Elisabeth Lahnstein
30 Jahre psychiatrische Versorgung am St. Elisabeth Lahnstein waren Anlass für ein gemeinsames Grillfest mit Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und langjährigen Wegbegleitern. Bei gutem Essen und Gesprächen wurde zurück, vor allem aber nach vorn geblickt.

30 Jahre psychiatrische Versorgung am St. Elisabeth Lahnstein waren Anlass für ein gemeinsames Grillfest mit Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und langjährigen Wegbegleitern. Bei gutem Essen und Gesprächen wurde zurück, vor allem aber nach vorn geblickt.
Aus den Anfängen als "Station Ebene 1" im Lahnsteiner St. Elisabeth-Krankenhaus, hat sich ein vielseitiges Angebot einer spezialisierten Fachklinik entwickelt. Heute verfügt das St. Elisabeth über 60 vollstationäre Betten, 25 tagesklinische Plätze und eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA). Damit können Menschen mit psychischen Erkrankungen je nach individuellem Bedarf stationär, teilstationär oder ambulant behandelt und begleitet werden.
Gleichzeitig wird die Versorgung weiter ausgebaut. Für die Gerontopsychiatrie sind 20 zusätzliche vollstationäre Betten und zehn weitere tagesklinische Plätze in Planung. Damit soll insbesondere die Behandlung älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen gestärkt werden.
„Psychiatrische Versorgung muss sich kontinuierlich weiterentwickeln und an den Bedürfnissen der Menschen orientieren“, sagt Dr. Esther Jacobi, Ärztliche Direktorin und Chefärztin der Fachkliniken in Lahnstein und Saffig. Das 30-jährige Standortjubiläum sei deshalb auch ein Auftrag, die psychiatrische Versorgung in der Region gemeinsam weiter voranzubringen und zukunftsfähig aufzustellen.
Vernetzung von Leistungen ist hierbei ein zentrales Stichwort. Das St. Elisabeth Lahnstein arbeitet eng mit der Fachklinik der Barmherzigen Brüder Saffig zusammen. Seit 2024 gehört die Einrichtung an der Lahn ebenfalls zur BBT-Region Koblenz-Saffig. Die beiden Fachkliniken sind inzwischen eng miteinander vernetzt und arbeiten unter anderem mit gemeinsamen medizinischen und pflegerischen Strukturen. Ziel ist es, die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln und die Versorgung in der Region für die Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln.


