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KKM im Doppelinterview: „Pandemie stellt uns vor vielfältige Herausforderungen“

Seit einem Jahr ist Corona das beherrschende Thema – in Deutschland und damit auch im Gesundheitswesen. Im Doppelinterview blicken Jérôme Korn-Fourcade (Kaufmännischer Direktor) und Dr. med. Martin Haunschild (Ärztlicher Direktor) auf ein Jahr unter den Einflüssen der Pandemie am Katholischen Klinikum Koblenz · Montabaur zurück. Sie sprechen über die Erfahrungen und Herausforderungen, werfen aber auch einen Blick in die Zukunft – in der das Gesundheitswesen weiterhin vor großen Aufgaben steht.

Sehr geehrter Herr Korn-Fourcade, sehr geehrter Herr Dr. Haunschild, seit einem Jahr bestimmt Corona das Leben in Deutschland - und damit auch den Klinikalltag am KKM. Wie blicken Sie auf die vergangenen 12 Monate zurück?

Martin Haunschild: Die nun seit einem Jahr andauernde Pandemie hat uns vor sehr vielfältige Herausforderungen gestellt, wie wir sie so aus der Vergangenheit nicht gekannt haben. Wir leben in einer sehr bewegten Zeit die uns allen viel abverlangt. Das gilt sowohl für alle Einschränkungen des privaten Lebens als auch für unsere Arbeit im Klinikum. Die besondere Herausforderung für uns als Direktorium bestand darin, dass keiner bisher eine solche Extremsituation erlebt hat und somit keinerlei Erfahrungswerte bzgl. der Einleitung bestimmter Maßnahmen bzw. Vorgaben für unsere Dienstgemeinschaft, vorlagen.

Jérôme Korn-Fourcade: Trotz aller Ungewissheit, mit der wir im März 2020 in die erste Phase der Pandemie gegangen sind und aller Anstrengungen die Corona mit sich gebracht hat schauen wir als Direktorium auch ein Stück weit erleichtert auf das vergangene Jahr zurück. Wir mussten viele Entscheidungen in Unkenntnis der weiteren Entwicklung hier in der Region treffen und auch das eine oder andere sehr spontan aus der jeweiligen Situation heraus bewerten. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt Versorgungsengpässe im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung oder bei Medikamenten und wir sind sehr froh und dankbar, dass bis jetzt kein Mitglied unserer Dienstgemeinschaft an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben ist.

Aus medizinischer Sicht, Herr Haunschild: Was hat man aus dieser Zeit lernen können? Welche Herausforderungen konnten am KKM erfolgreich gemeistert werden? Welche liegen noch vor uns?

Martin Haunschild: Zunächst waren wir, auch aus heutiger Sicht und mit den Erfahrungswerten der vergangenen 12 Monate, sehr früh in der Vorbereitung auf die Pandemie aktiv. An dieser Stelle haben im Frühjahr 2020 auch die teilweise erschreckenden Bilder aus Italien und Spanien ihren Beitrag geleistet, dass wir schnell weitreichende Maßnahmen ergriffen, haben um unsere Dienstgemeinschaft und unsere Patientinnen und Patienten zu schützen. Die gute, teils auch internationale Vernetzung unserer Kolleginnen und Kollegen aus dem Lungenzentrum und aus dem Bereich der Intensivmedizin hat darüber hinaus dafür gesorgt, dass wir in kurzer Zeit bereits viel über die noch sehr unbekannte Krankheit Covid-19 gelernt haben. Dadurch hatten wir bereits in der ersten Phase der Pandemie, trotz einer Vielzahl von Risikopatienten, eine vergleichsweise niedrige Sterblichkeit bei Betroffenen nach Corona-Infektion zu verzeichnen. Die größte Herausforderung in der ersten Phase der Pandemie war es mit Sicherheit, die Anspannung auszuhalten, in Unkenntnis was genau auf uns zukommt. Die Erfahrungen aus dem Frühjahr und das Einspielen der Prozesse in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern der Region haben uns dann in der 2. Phase der Pandemie sehr geholfen, als wir dann teilweise über 50 Covid-19-Patienten gleichzeitig an den drei Betriebsstätten stationär versorgen mussten. In dieser Phase hatten wir zusätzlich mit einigen personellen Ausfällen zu kämpfen, da sich an einigen Stellen auch Mitarbeitende mit dem Corona-Virus infiziert hatten.

Die großen Herausforderungen für das Jahr 2021 werden zum einen der weitere Umgang mit den jüngsten Virusmutationen und zum anderen der weitere Fortschritt beim flächendeckenden Impfen sein. Dazu kommt die nun schrittweise Wiederaufnahme des Normalbetriebs bei planbaren Eingriffen und Klinikaufenthalten. Dabei müssen wir immer beachten, dass wir im Fall einer dritten Welle ggf. sehr kurzfristig wieder in den Krisenmodus zurückschalten müssen. Weiterhin müssen wir akzeptieren, dass wir auch in Zukunft mit dem Virus leben müssen. Das bedeutet, dass wir unsere internen Prozesse und Standards und vor allem die hygienischen Umgangsformen diesem Zustand und der entsprechenden Situation anpassen müssen.

Jérôme Korn-Fourcade

Aus Unternehmenssicht, Herr Korn-Fourcade: Wie hat sich Corona auf den Klinikalltag ausgewirkt? Auf das Miteinander in der Dienstgemeinschaft, mit den Patienten, aber auch auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen?

Jérôme Korn-Fourcade: Als wir im März 2020 damit begonnen haben uns auf die Pandemie vorzubereiten hat sich sehr kurzfristig vieles in unserem Arbeitsalltag geändert. Obwohl wir durch das Verschieben planbarer Operationen weniger stationäre Patienten behandelt haben, war gleichzeitig sehr viel zu organisieren und zu tun. An unserem Bildungscampus haben wir Kurse für Rettungssanitäter und Freiwillige zur Beatmungsunterstützung angeboten. Wir haben an allen drei Betriebsstätten Fieberambulanzen installiert und personell besetzt. Es gab tägliche interdisziplinäre Task-Force-Sitzungen und Lagebesprechungen der Krankenhauseinsatzleitung inklusive eines Lagebilds für alle Mitarbeiter. Ärzte und Pflegekräfte aus den eher elektiv geprägten Fachdisziplinen wurden auf den Intermediate-Care- und Intensivstationen eingearbeitet und sind dort mit in die Besetzung der Schichtdienste gegangen. An allen Betriebsstätten wurde ein Sicherheitsdienst zur Sicherstellung der Einhaltung unserer neuen Besuchsregeln eingerichtet. Die Krankenhaushygiene hat flächendeckend in allen Bereichen des KKM den Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung geschult und in den administrativen Bereichen haben wir teilweise auf mobiles Arbeiten umgestellt um im Falle eines Ausbruchsgeschehens als Unternehmen weiter handlungsfähig zu sein. Der große Einsatz und die Flexibilität der Kolleginnen und Kollegen waren und sind wirklich beeindruckend. Das verdeutlicht auch uns im Direktorium immer wieder, warum wir bei uns am KKM von einer Dienstgemeinschaft und nicht von einer Belegschaft sprechen.

Gleichzeitig sind wir ohne Corona-bedingte Unterbrechungen im Rahmen der Notfallversorgung, in den onkologischen Zentren und im Bereich der Geburtshilfe unserem Versorgungsauftrag nachgekommen und haben uns weiterhin um Herzinfarktpatienten, die Behandlung von Schlaganfällen und um nicht verschiebbare Operationen von Krebspatienten und teilweise um deren medikamentöse Behandlung gekümmert.

Wirtschaftlich betrachtet sind wir im Januar und Februar 2020 mit einer sehr guten Belegung in das Jahr gestartet und hatten mitunter durch die Eröffnung unserer neuen Fachabteilung für Gefäßchirurgie eigentlich mit einem ähnlichen Wachstum geplant, wie es uns in den Jahren zuvor gelungen war. Das war unter den Rahmenbedingungen von Corona ab März nicht mehr realistisch darstellbar. Vor diesem Hintergrund war der 1. Corona-Rettungsschirm hilfreich, vor allem in Bezug auf die Sicherung der Liquidität und zum Aufbau zusätzlicher Beatmungskapazitäten. Es hat nach dem ersten Lock-down dann fast drei Monate gedauert, bis wir wieder bei etwa 90% der Auslastung des Vorjahres waren. Das klingt zunächst einmal viel, ist jedoch bei der engen Budgetierung von Krankenhäusern eine sehr große Herausforderung. Darüber hinaus waren bei uns am KKM auch die Medizinischen Versorgungszentren und das Therapiezentrum dergestalt betroffen, als dass die staatlichen Hilfen in diesen Bereichen weniger ausgeprägt waren als im stationären Sektor. Insgesamt werden wir auch das Jahr 2020 wirtschaftlich stabil abschließen, auch wenn wir durch die Pandemie nicht in allen Bereichen unsere ursprünglichen Ziele vollumfänglich erreichen konnten.

Das Katholische Klinikum ist eines der acht koordinierenden Krankenhäuser zur Bekämpfung der Pandemie in unserem Bundesland Rheinland-Pfalz. Welche Aufgaben hat das KKM wahrgenommen? Wie war das Zusammenspiel mit den anderen Krankenhäusern?

Jérôme Korn-Fourcade: Die Region Mittelrhein-Westerwald ist die größte der insgesamt fünf Versorgungsregionen in unserem Bundesland. Vor diesem Hintergrund hat das Gesundheitsministerium neben dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein und dem Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz auch das KKM zu einem der koordinierenden Häuser ernannt. Bereits vor dieser Ernennung haben wir uns am Standort Koblenz mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Häuser und mit der Stadt sowie dem Landkreis Mayen-Koblenz eng abgestimmt. Die erste Fieberambulanz am Koblenzer Oberwerth haben wir im vergangenen Frühjahr zusammen betrieben und ein gemeinsames Koordinierendes Lagezentrum etabliert, das uns bis heute täglich mit einem aktuellen Lagebericht versorgt. Über diese Plattform stehen wir auch in ständigem Kontakt zu den insgesamt 28 anderen Krankenhäusern in unserer Region.

Martin Haunschild: Auf medizinischer Seite tauschen wir uns seit Beginn der Pandemie regelhaft mit den anderen koordinierenden Kliniken aus und stimmen uns zu neuen Erkenntnissen und Behandlungsalgorithmen rund um Covid-19 ab. Darüber hinaus findet nach wie vor ein wöchentlicher Austausch der Kliniken zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Test- und Impfzentrums, der Berufsfeuerwehr und den Rettungsdiensten statt.

Wie ist das KKM die große Herausforderung "Impfen der Mitarbeitenden" angegangen?

Martin Haunschild: Wir hatten das große Glück, dass wir bereits Ende Dezember 2020 mit einer ersten Impfstoff-Lieferung bedacht werden konnten. Somit konnten wir sehr früh fast alle Mitarbeitenden der Prioritäten eins und zwei nach der damals gültigen Impfverordnung bereits im Januar erst- und Anfang Februar zweitimpfen. Seit dem 08. Februar 2021 haben wir nun eine neue Impfverordnung. Gemäß dieser melden wir die Mitarbeitenden der jeweiligen Prioritätscluster bei der Landesimpfzentrale. Von dieser erhalten wir für alle impfwilligen Kolleginnen und Kollegen personalisierte Aufklärungs- und Meldebögen. An der Betriebsstätte Marienhof haben wir für die Impfungen eine eigene Infrastruktur in Form eines Impfzentrums aufgebaut. In diesem bekommen die Mitarbeitenden Termine, je nach entsprechender Verfügbarkeit des Impfstoffs. Insgesamt ist die Impfbereitschaft in unserer Dienstgemeinschaft sehr hoch. Auch nach Inkrafttreten der neuen Impfverordnung, die eine Unterscheidung der Zuteilung von Impfstoff nach Präparat und Alter vorsieht, will sich die Mehrzahl der Kolleginnen und Kollegen, die noch keinen Schutz haben impfen lassen.

Dr. med. Martin Haunschild

Stand heute wird uns Corona noch lange beschäftigen. Wie aber kann das KKM diese anspruchsvolle Zeit medizinisch und wirtschaftlich stemmen? Immer öfter ist zu lesen, dass Krankenhäuser vor großen Einbußen stehen. Immer öfter ist zu hören, dass Pflegekräfte und Mediziner an ihren Grenzen angelangt sind.

Jérôme Korn-Fourcade: Das Pandemiejahr hat uns in der Tat viel abverlangt und mit Sicherheit werden wir noch eine Weile unter erschwerten Bedingungen arbeiten müssen. Wir bleiben aber in unserer Entwicklung und bei der weiteren Umsetzung unserer Strategie nicht wegen Corona stehen. So haben wir im Jahr 2020 unser Facharztzentrum Montamedicum neben dem Brüderkrankenhaus Montabaur bezogen und das zugehörige Parkhaus mit 333 Stellplätzen fertiggestellt. Darüber hinaus haben wir unsere neue Endoskopie am Standort Montabaur in Betrieb genommen und im Koblenzer Brüderhaus den Bereich Aufnahme- und Untersuchungszentrum (AUZ) sowie die Stroke-Unit ausgebaut, bzw. im Bestand saniert. Am Marienhof haben wir eine neue Prämedikationsambulanz, den ersten Bauabschnitt eines neuen Verwaltungstrakts im Altbau und eine neue Netzersatzanlage in Betrieb genommen. Auch die Bauzielplanung zur Zusammenführung der beiden Betriebsstätten am Standort Koblenz wurde im Jahr 2020 weiterentwickelt. Wir glauben, dass wir mit dem eingeschlagenen Weg auch für die Zeit nach der Pandemie gut aufgestellt sind.

Natürlich gibt es aktuell das wirtschaftliche Risiko die in den vorangegangenen Jahren bekannte Auslastung in absehbarer Zeit nicht wieder zu erreichen. Die damit verbundenen Erlösausfälle wirken sich bei Krankenhäusern auch deshalb ungleich stärker aus als in anderen Branchen, weil wir zur Erfüllung unseres Versorgungsauftrags eine ständige personelle Vorhaltung gewährleisten müssen. Das Krankenhauszukunftsgesetz und die damit intendierte Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet uns für die Zukunft aber mit Sicherheit auch Chancen. Auch ohne Corona ist die wirtschaftlich stabile Führung eines Krankenhauses eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Martin Haunschild: Medizinisch-inhaltlich haben wir im vergangenen Jahr am Brüderhaus in Koblenz eine Tagesklinik im Bereich Neurologie eröffnet und mit der neuen Abteilung für Gefäßchirurgie eine zusätzliche Disziplin am Marienhof in Koblenz etabliert. Trotz Corona haben wir das Brustzentrum und das Lungenkrebszentrum erfolgreich rezertifiziert. Aktuell läuft noch die Baumaßnahme zur räumlichen Erweiterung unseres Bildungscampus in der David-Röntgenstraße in Koblenz, die im Sommer abgeschlossen sein soll. Wir bleiben in unserer Entwicklung nicht stehen, auch wenn wir natürlich alle eine gewisse Corona-Müdigkeit verspüren. In der Tat ist es, vor allem in den Bereichen, in denen wir stationäre Covid-19-Patienten behandeln, eine sehr herausfordernde Zeit und die Belastung der Kolleginnen und Kollegen liegt weit über dem normalen Maß.

An welchen Stellen braucht es Unterstützung von außerhalb, zum Beispiel von der Politik? Was sagen Sie, die sie tagtäglich die Herausforderungen meistern müssen denen, die politische Entscheidungen zu treffen haben?

KF: Zunächst ist es mir ein Anliegen zum Ausdruck zu bringen, dass ich in der derzeitigen Situation mit keinem politisch Verantwortlichen tauschen möchte. Trotzdem ist die Absicherung eines funktionsfähigen und leistungsstarken Gesundheitssystems eine politisch wichtige Aufgabe. Gerade in diesen Zeiten. Der 2. Corona-Rettungsschirm für Kliniken wurde sehr kurzfristig Ende Januar, als die Hospitalisierungsquote von an Covid-19 erkrankten Menschen am höchsten war, bis Ende Februar verlängert. Nun soll er, erneut kurz vor Auslaufen, bis in den April hinein verlängert werden. Da sich die Berechtigung zum Anspruch auf Ausgleichszahlungen auch nach der 7-Tages-Inzidenz im jeweiligen Landkreis richtet fallen zunehmend weniger Kliniken unter diesen Schirm. Das politisch während der beiden ersten Corona-Wellen ausdrücklich gewünschte Verschieben planbarer Krankenhausbehandlungen führt aber zu deutlich niedrigeren Belegungszahlen und das Reaktivieren eines annähernden Normalbetriebs braucht Zeit. Unser Anliegen ist es zum einen, dass diese Zeit mit Liquiditätshilfen für Kliniken überbrückt wird. Zum anderen ist es aus unserer Sicht sehr wichtig, die direkt in der Patientenversorgung tätigen Mitarbeitenden möglichst von administrativen Aufgaben zu entlasten. Mit jeder Aktualisierung der Pandemiebekämpfungsverordnung sowie mit Inkrafttreten der Test- und Impfverordnungen sind jedoch weitere Meldepflichten in diversen Registern zusätzlich mit hinzugekommen. Von daher scheinen aus unserer Sicht vor allem das Aussetzen der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung und eine Festsetzung der Prüfquote des Medizinischen Dienstes bei 5 Prozent der Krankenhausfälle pro Quartal akut für das gesamte Jahr 2021 geboten.

Zum Abschluss - Ihre Botschaft an die Dienstgemeinschaft des Katholischen Klinikums? Und wie lautet Ihr Appell an die Menschen in der Region?

Jérôme Korn-Fourcade: Unseren Mitarbeitenden am KKM und in den Tochtergesellschaften können wir an dieser Stelle nur ein großes Lob und unseren herzlichen Dank für das Geleistete aussprechen. Wir sind nur dank des großartigen Engagements aller Kolleginnen und Kollegen und durch die Bereitschaft zu einem hohen Maß an Flexibilität bis jetzt so gut durch diese Pandemie gekommen. Gleichzeitig haben wir vielen an Covid-19 erkrankten Menschen in unserem Klinikum helfen können, ohne dabei alle sonstigen Verpflichtungen unseres Versorgungsauftrags zu vernachlässigen. Das ist eine herausragende Leistung. Wir als Direktorium sind stolz auf unsere Dienstgemeinschaft.

Martin Haunschild: Corona und die damit einhergehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden uns mit Sicherheit noch eine Zeit lang begleiten. Auch wenn es anstrengend ist, halten Sie sich auch weiterhin an die entsprechenden Hygieneempfehlungen, an die Masken- und Abstandspflicht und nehmen Sie, sobald Sie gemäß der Impfverordnung ein entsprechendes Angebot erhalten, die Chance zur Impfung war. Bleiben Sie in Ihrer Haltung trotz allem positiv und bezüglich des Infektionsgeschehens tunlichst negativ.

Doppelinterview mit Jérôme Korn-Fourcade und Dr. med. Martin Haunschild.

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