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Bildungscampus setzt mit Zeugnisübergabe tolles Zeichen

Die Zeiten sind außergewöhnlich, unser Leben und Arbeiten hat sich unter Corona verändert. Was bleibt ist die hohe Wertschätzung für das, was die Dienstgemeinschaft des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur leistet. Und so setzte der Bildungscampus Koblenz des Klinikums bei der diesjährigen Zeugnisübergabe ein besonderes Zeichen der Wertschätzung. Corona hätte diese eigentlich nur in „abgespeckter“ Form möglich gemacht. Doch das KKM ging ganz bewusst einen anderen Weg.

„Wir wussten nicht viel. Nur, dass wir uns ein bisschen wärmer anziehen sollten.“ Die Schülerinnen und Schüler bekamen für die diesjährige Zeugnisübergabe nicht viele Informationen mit auf den Weg. Warme Jacke einpacken war eine davon. Und: Seid bitte pünktlich um 9.30 Uhr an der Basilika St. Kastor in Koblenz. Was dann geschah, machte den Tag für alle unvergesslich.

In drei Gruppen eingeteilt, um ausreichend Abstand zu gewährleisten, trafen sich die Schüler zunächst in der Kastorkirche. Campus-Seelsorger Peter Egenolf hatte eine kurze Segensfeier vorbereitet und gab gemeinsam mit dem Hausoberen Werner Hohmann den Absolventen einen sehr schönen Impuls für ihren weiteren Lebenslauf. „Gesegnet bist du und ein Segen sollst du sein“ stand auf den Armbändchen, die am Ende jeder Schüler mit auf seinen weiteren Lebensweg nahm. Bei den Examen in der Woche zuvor hatten alle Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen bestanden – in Summe waren das 47 Absolventen der Physiotherapieschule, 14 Schülerinnen der Logopädie und 37 Schülerinnen und Schüler der Pflege.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten Absolventen noch gedacht, auch die Zeugnisübergabe würde nun in der Basilika stattfinden. Doch es kam anders. Der Bildungscampus Koblenz hatte sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und für diesen Anlass die Koblenzer Seilbahn mit ins Spiel geholt. An der „Talstation“ direkt am Rhein, die feierlich geschmückt war, wurden zunächst die Zeugnisse übergeben. Danach ging es für die Schülerinnen und Schüler mit der Seilbahn hoch auf die Festung Ehrenbreitstein. Dort warteten bereits die Lehrer und begrüßten die Absolventen mit einer Laola-Welle. Bei einem Glas Sekt wurde auf die bestandenen Examen angestoßen, anschließend bei Getränken und Fingerfood die Zeit am Campus noch einmal Revue passieren gelassen.

„Die vergangenen Monate waren bekanntermaßen nicht normal, ließen keinen normalen Schulbetrieb zu“, sagte Thomas Wecker, der gemeinsam mit Christoph Becker den Bildungscampus Koblenz leitet. „Wir haben ein verrücktes Semester hinter uns. Daher konnte auch die Zeugnisübergabe nicht wie üblich erfolgen - eine Veranstaltung mit Eltern, Dozenten, Praxisanleitern mit 350 bis 400 Personen in Kirche und Cafeteria Marienhof ist derzeit nicht möglich.“ So entstand die außergewöhnliche Idee, aus der Zeugnisübergabe eine Open-Air-Veranstaltung zu machen – und auch die Seilbahn zu integrieren. „Die Absolventen sind, die Zeugnisse in der Hand, quasi mit der Seilbahn aus der Ausbildung in das Berufsleben hineingeschwebt“, sagt Wecker.

Auf dem weitläufigen Festungsgelände konnte dann mit Abstand weiter gefeiert werden, auch dank der Versorgung durch Küche und Cafeteria des Katholischen Klinikums. Ein Wermutstropfen allerdings bleibt: „Aus unserer Sicht ist ein Examen eine Lebenskreuzung – und natürlich gehören zu so einer Lebenskreuzung auch die Eltern, Unterstützer und andere Gäste dazu. Das war in diesem Jahr leider - aber sicher auch verständlicherweise - nicht möglich.“ Dennoch waren sich alle am Ende einer außergewöhnlichen Zeugnisübergabe einig: „Eine wunderschöne Veranstaltung, die in Erinnerung bleiben wird.“

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