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KKM beteiligt sich an Initiative gegen häusliche Gewalt

Die Corona Pandemie stellt besonders Familien und Partnerschaften vor große Herausforderungen. Familiäre Konflikte, Ehe- und Partnerschaftskrisen können sich unter den Bedingungen der notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie der sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Kontaktbeschränkungen bis hin zum Lockdown rasch verschärfen. Kann ein Partner seinen Ärger und seine innere Anspannung nicht mehr steuern, wächst das Risiko für häusliche Gewalt.

Die von der Union deutscher Zonta-Clubs initiierte bundesweite Aktion „Maske 19“ richtet sich an Opfer von häuslicher Gewalt und soll diesen im Notfall erleichtern, professionelle Hilfe zu bekommen. Das Katholische Klinikum Koblenz · Montabaur beteiligt sich an der Aktion. Dafür reicht es aus, wenn Betroffene im Gespräch mit Pflegekräften und Medizinern des Katholischen Klinikums das Codewort „Maske 19“ nennen.

Nach dem Vorbild Frankreichs und Spaniens will die Initiative eine zusätzliche Notrufhilfe bieten, die bei akuter häuslicher Gewalt und Gefahr im Verzug leicht erreichbar ist. Ärzte und Pflegende unterliegen der Schweigepflicht, sind dazu verpflichtet, in ihren Praxen und Kliniken für Diskretion zu sorgen und bieten zudem ein Vertrauensumfeld. Nennt eine Patientin das Codewort „Maske 19“, wird vom KKM-Personal der Polizeinotruf verständigt.

Maske19

Die Union deutscher Zonta Clubs setzt sich für die Lebenssituationen von Frauen ein. Die Organisation hat sich bundesweit an Kliniken gewandt und um Unterstützung gebeten. Denn noch fehlt es vielerorts an einer ausreichenden Infrastruktur. Das KKM wird eine gut sichtbare Information zu „Maske 19" anbieten, damit Betroffene wissen: Hier muss sie im Notfall nicht warten und sie muss sich auch nicht lange erklären. Das Codewort „Maske 19" genügt. Sie erhält umgehend Notrufhilfe. Die Polizei wird verständigt und kann so für den Schutz der Betroffenen sorgen.

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