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Entscheidung in Mainz „ein tolles Signal der Wertschätzung“

Entscheidung in Mainz „ein tolles Signal der Wertschätzung“

Es ist ein starkes Signal, das die Landesregierung da in dieser Woche gesendet hat: Rheinland-Pfalz zahlt höhere Corona-Prämien für Pflegekräfte und weitere Beschäftigte in Krankenhäusern als auf Bundesebene beschlossen - eine finanzielle Anerkennung für außergewöhnliche Leistungen. Das Katholische Klinikum Koblenz Montabaur begrüßt diese Entscheidung aus Mainz ausdrücklich.

„Das ist ein ganz wichtiges Signal der Wertschätzung“, sagt Werner Hohmann, Hausoberer am Katholischen Klinikum. „Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat damit ein Zeichen gesetzt. Hier werden die außergewöhnlichen Leistungen nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten anerkannt. Für unsere Dienstgemeinschaft eine wohltuende Unterstützung in fordernden Zeiten. Denn durch die Entscheidung der Landesregierung werden alle Mitarbeitenden mitgenommen, die außergewöhnliches geleistet haben. Dazu zählen Pflegekräfte, aber eben auch Mitarbeiter in Bereichen, die sonst nicht gewürdigt werden - wie zum Beispiel in den Servicebereichen wie der Reinigung.“

Konkret stockt das Land nicht nur den Bonus für Pflegekräfte, die durch die Versorgung von Corona-Patientinnen und -Patienten besonders belastet waren, um die Hälfte auf, sondern erhöht auch den rheinland-pfälzischen Anteil der Bundeszahlung um weitere 50 Prozent, um eine finanzielle Anerkennung für andere Krankenhausbeschäftigte wie beispielsweise Personal in der Notaufnahme, Reinigungskräfte und Laborbeschäftigte zu ermöglichen, die in der Pandemie besonders gefordert waren.

Pflegekräfte und Beschäftigte in anspruchsberechtigten Krankenhäusern erhalten damit eine finanzielle Anerkennung für ihre Leistungen während der Pandemie. Konkret ist vorgesehen, dass besonders belastete Pflegekräfte eine Prämie von bis zu 1.000 Euro aus Bundesmitteln erhalten. Im ersten Schritt erhöht Rheinland-Pfalz diese Zahlung um bis zu 500 Euro je Pflegevollkraft. Im zweiten Schritt erhöht das Ministerium den Gesamtbetrag des Bundes für Rheinland-Pfalz um weitere 50 Prozent. Dieses Geld ist dafür vorgesehen, dass weitere Krankenhausbeschäftigte für ihren Einsatz eine finanzielle Anerkennung erhalten können.

„Die Landesregierung zeigt mit dieser finanziellen Anerkennung, dass sie sehr genau weiß, welch unglaubliche Leistung die Mitarbeitenden in den Krankenhäusern in den vergangenen Monaten geleistet haben“, sagt Jérôme Korn-Fourcade, Kaufmännischer Direktor am KKM. „Uns bleibt an dieser Stelle lediglich, die Anerkennung zurückzuspielen nach Mainz und uns im Namen unserer Dienstgemeinschaft zu bedanken. Was wir hier leisten am Katholischen Klinikum ist nicht nur Beruf, sondern vor allem auch Passion. Da tut ein solches Signal, welches wir ausdrücklich begrüßen, besonders gut.“

„Mit der freiwilligen Verdopplung des vom Bund gezahlten Bonus erreichen wir in Rheinland-Pfalz gleich zwei wichtige Ziele“, erklärte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Zum einen erhalten die besonders belasteten Pflegekräfte eine deutlich höhere finanzielle Anerkennung. Zum anderen stellen wir zusätzlich sicher, dass auch weitere Krankenhausbeschäftigte, die in schwierigen Zeiten Besonderes geleistet haben, nicht leer ausgehen – diese finanzielle Anerkennung aber nicht zu Lasten der Pflegekräfte geht.“ Insbesondere Beschäftigte in der Pflege, aber auch andere Krankenhauskräfte, gehörten zu den Berufsgruppen, deren Arbeitszeiten und -belastungen in keinem Verhältnis zum Verdienst stünden. Dabei hätten gerade sie sich während der Pandemie als unersetzlich erwiesen. Die Auszahlung der Prämien an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die anspruchsberechtigten Krankenhäuser wird bis zum 31. Dezember dieses Jahres angestrebt. Die Kosten für die Aufstockung der Bundesmittel dürften im Land bei rund 4,2 Millionen Euro liegen. Eine genaue Aufstellung der Zahlen läuft derzeit noch.

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