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Impfungen gut vorbereitet

Viele BewohnerInnen in der HSB bereits geimpft

Große Impfbereitschaft in den Seniorenheimen der HSB: allein am 7. Januar wurden 90 Personen im Altenheim Öhringen geimpft. Aber auch in den anderen BBT-Seniorenzentren war die Nachfrage nach dem Corona-Impfstoff hoch.

Nach knapp zwei Stunden war alles geschafft: 90 Bewohner und Mitarbeitende aus dem Altenheim Öhringen wurden am Donnerstag, 7. Januar mit dem Corona-Impfstoff geimpft. „Wir sind sehr froh und erleichtert, über die hohe Impfbereitschaft im Altenheim Öhringen“, betonte der Pflegedirektor der Hohenloher Seniorenbetreuung (HSB) Michael Mandt, der selbst unter den Geimpften war. „Mit der Impfung können wir unsere Bewohnerinnen und Bewohnern aber auch unsere Mitarbeiterinnen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus bestmöglich schützen. Die Impfung zusammen mit der Beachtung der Hygieneregeln ist die Chance auf die Rückkehr zu einem normalen Alltag in unseren Seniorenzentren.“

Aufklärung durch HK-Chefarzt Dr. Werner Reinosch
In den Tagen zuvor hatten die Mitarbeiterinnen im Altenheim Öhringen alles für einen reibungslosen Ablauf vorbereitet: Alle Bewohnerinnen und Bewohner bzw. deren Betreuer wurden angeschrieben und in einem schriftlichen Merkblatt informiert. „Die schriftliche Aufklärung allein, ist für die älteren Menschen aber oft nicht ausreichend. Sehr froh waren wir deshalb, dass Dr. Reinosch, Chefarzt der Chirurgie im Hohenloher Krankenhaus Öhringen an Silvester und Neujahr persönlich ins Altenheim kam und mit den Bewohnern gesprochen und Fragen beantwortet hat“, betont Martin Schmelcher, Hausoberer der Hohenloher Seniorenbetreuung. „Auch viele Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit, um Dr. Reinosch zu der Wirkungsweise und möglichen Nebenwirkungen zu befragen.“ Mit Erfolg: Fast alle Bewohner in der stationären Pflege und mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden ließen sich impfen.

Gute organisatorische Vorbereitung
Zuvor mussten alle Einverständniserklärungen ausgefüllt und die erforderlichen Unterschriften eingeholt werden. Sie lagen alle zum Impfstart perfekt nach Wohnbereichen geordnet vor. Um Gedränge zu vermeiden, waren mehrere Impfstationen verteilt auf die einzelnen Stockwerke vorbereitet worden. Im Erdgeschoss war neben der zentralen Impfstoffaufbereitung und Dokumentation eine weitere Impfstation im Speisesaal aufgebaut. Geimpft wurde auch im ersten und separat noch einmal im zweiten Stock, so dass alle Bewohner rasch nacheinander an die Reihe kamen.

Fünf Ärzte aus Öhringen unterstützten mobiles Impfteam
Mit unter den ersten war auch das Ehepaar Heidrun und Manfred Stegele, die beide im Altenheim Öhringen wohnen. „Ich bin froh, dass wir jetzt geimpft sind“, äußerte sich Manfred Stegele anschließend zufrieden. „Denn ich will auch mal wieder ohne Sorgen meine Tochter und meine Enkeltochter zu Hause besuchen können. Die Impfung ist einfach richtig und meine Frau und ich können dadurch nur gewinnen.“ Insgesamt sechs Ärzte unterstützten die Impfaktion im Altenheim Öhringen und sorgten gemeinsam für eine rasche und reibungslose Durchführung: eine Ärztin aus dem mobilen Impfteam des zentralen Impfzentrums Rot am See sowie die Hausärzte aus Öhringen Dr. Dagmar Senghaas, Dr. Christine Schubert, Dr. Doris Hohnhorst, Dr. Stefan Baier und Dr. Werner Reinosch vom Hohenloher Krankenhaus.

Applaus bei Impfstart in Neuenstein
Als erste Einrichtung der HSB startete am Neujahrstag das Seniorenzentrum in Neuenstein mit den Impfungen. „Als Impfarzt Dr. Karl-Otto Haditsch aus Rot am See mit dem DRK-Team des ZIZ auf den Hof gefahren kam, applaudierten sogar einige Senioren, so sehr freuten sie sich, dass endlich ein Licht in der Corona-Krise aufflackert“, berichtet Einrichtungsleiter Jochen Ender. Fast alle Bewohner und 17 Mitarbeiter hätten sich von Dr. Haditsch und der Neuensteiner Hausärztin Irina Groß impfen lassen: völlig beschwerdefrei.

Knapp 50 Impfungen im Altenheim Krautheim
Das Altenheim Krautheim folgte am 3. Januar. Dort wurden 28 Bewohner und 20 Mitarbeiter geimpft. Auch hier hätten alle die Impfungen gut vertragen, betont Heike Stadtmüller, Einrichtungsleiterin in Krautheim. „Der Druck-, Versand- und Dokumentationsaufwand war wirklich enorm.“ Doch die Anstrengung habe sich gelohnt. Ausdrücklich dankte Frau Stadtmüller dem Krautheimer Hausarzt Dr. Thomas Dubowy. „Dr. Dubowy hat uns sehr unterstützt und für die Aufklärungsgespräche mit den Bewohnern eine gut verständliche Präsentation ausgearbeitet. Geduldig hat er alle Fragen beantwortet und damit sogar in ihrer Entscheidung schwankende Senioren wie Mitarbeitende vom Nutzen der Impfung überzeugt.“ Unterstützt wurde er bei der Impfung von Anästhesistin Dr. Christine Tischler aus Hall.

Termine für zweite Impfung stehen
Die Seniorenzentren Forchtenberg und Pfedelbach waren am 4. Januar an der Reihe. Am 8. Januar folgten noch die beiden Seniorenzentren in Dörzbach und Schöntal mit jeweils knapp 40 Bewohnern und Mitarbeitenden, die geimpft wurden. Kommende Woche ist das Seniorenzentrum in Waldenburg an der Reihe. Dann sind alle Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Pflege in den Heimen der HSB dank der guten organisatorischen Vorbereitung und der reibungslosen Zusammenarbeit mit den Hausärzten vor Ort, geimpft. Auch die Termine für die zweite Impfung stehen bereits fest.

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