22.05.2026 | Hohenloher Krankenhaus
Baurechtliche Abnahme
Meilenstein für Neubau des Hohenloher Krankenhauses

Besonderer Behördenakt in Öhringen: Am Donnerstag, 21.Mai ist die baurechtliche Abnahme des neuen Hohenloher Krankenhauses durch die Behörden der Stadt Öhringen erfolgt. Oberbürgermeister Patrick Wegener nahm sich die Zeit und überreichte den Schlussabnahmeschein persönlich an den Leiter Betriebsorganisation der BBT-Gruppe Oliver Hösch. Damit ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme des neuen Krankenhauses erreicht.
Oliver Hösch
bedankte sich als Vertreter des Bauherrn BBT-Gruppe bei den Behörden der Stadt
Öhringen. „Ihnen Herr Oberbürgermeister Wegener und allen Mitarbeitenden der
Stadt Öhringen vielen Dank für die extrem gute Zusammenarbeit in den
zurückliegenden Jahren. Wir hatten beginnend mit der Baugenehmigung und während
der gesamten Bauphase immer einen sehr guten fachlichen Austausch und eine
partnerschaftliche Kooperation. Das ist nicht selbstverständlich. Mit dem
Schlussabnahmeschein haben sie nun die Voraussetzung geschaffen, dass wir das
Gebäude schnell übernehmen können.“
Dank an Mitarbeitende des Bauamts
OB Patrick
Wegener gab den Dank an seine Mitarbeitenden weiter. „Der Dank gilt vor allem
den Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadtbauamt. Der Neubau des Krankenhauses
ist eines der größten Neubauprojekte des Hohenlohekreises. Wir freuen uns sehr,
dass dies hier am Standort Öhringen verwirklicht worden ist. So ein großes
Projekt braucht natürlich kontinuierlich Betreuung durch die städtischen
Behörden. Meine Kolleginnen und Kollegen haben hier tolle Arbeit
geleistet.“
"Das Gebäude ist sicher"
Mit dem
Einreichen des Bauantrags im März 2021 begann für das Bauamt die
herausfordernde Arbeit. Volker Scheerer, Baukontrolleur der Baurechtsbehörde,
und Petra Lichner, Bauverständige der Baurechtsbehörde, haben nach mehreren
intensiven Begehungen jetzt die Freigabe erteilt. „Wir haben sehr großen Wert
auf den Brandschutz und weitere Sicherheitsfragen gelegt und den Bau seit Sommer
2023 mehrmals begangen. Wir können guten Gewissens sagen: Das Gebäude ist
sicher.“
Spanndende Phase der Vorbereitungen
Sehr zufrieden
über den Fortschritt zeigten sich auch der Ärztliche Direktor des Hohenloher
Krankenhauses Dr. Holger Wolff und die stellvertretende Pflegedirektorin Kathleen
Pfau. „Wir freuen uns schon sehr darauf, in den kommenden Wochen unseren neuen
Arbeitsplatz kennenzulernen und mit den Vorbereitungen für den Umzug und die
Inbetriebnahme zu beginnen“, unterstreicht Dr. Wolff. Er ist gemeinsam mit
Kathleen Pfau in der Projektgruppe, die sich schon seit Monaten mit der Planung
des Umzugs vom Altbau in den Neubau beschäftigt. „Alle Abläufe, Prozesse,
Logistikthemen etc. , die wir bisher nur anhand der Pläne durchgespielt haben,
können wir in den kommenden Wochen in den neuen Räumen in echt einüben und
trainieren. Das wird eine spannende Phase, auf die sich die Kolleginnen und
Kollegen schon jetzt freuen können“, so Kathleen Pfau.
Tag der offenen Tür am 25. Juli
Nach der
Übernahme durch die BBT-Gruppe wird das Gebäude Schritt für Schritt mit Leben
gefüllt: Sämtliche medizinischen Materialien und Ausstattungsgegenstände – von
Betten und Nachttischen bis zu Infusionsständern – werden eingebracht. Auch die
IT-Infrastruktur wird dann durch das IT-Team weiter installiert und in Betrieb
genommen. „Bei der Übergabe ist das Haus praktisch noch leer. Gemeinsam sorgen
wir nun dafür, dass alles vorhanden ist, was für einen reibungslosen
Klinikbetrieb erforderlich ist“, so Oliver Hösch. Unter Berücksichtigung der
Ferien- und Urlaubszeiten ist die Inbetriebnahme des neuen Hohenloher
Krankenhauses für den 1. Oktober vorgesehen. An diesem Tag werden dann die
ersten Patientinnen und Patienten im neuen Krankenhaus behandelt werden. Vor
der Inbetriebnahme werden alle Interessierten bei einem Tag der offenen Tür am
25. Juli die Gelegenheit haben, das neue Krankenhaus selbst in Augenschein zu
nehmen.
Ein Bau für die Bürfnisse der Patienten
Der
zukunftsweisende Neubau in Öhringen wurde komplett um die Bedürfnisse der
Patientinnen und Patienten geplant. Im Erdgeschoss befindet sich das
Diagnostik- und Ambulanzzentrum: neben der interdisziplinären Notaufnahme ist
hier die radiologische Diagnostik mit MRT, CT und konventionellem Röntgen
konzentriert. Daran schließt sich die internistische Funktionsdiagnostik mit
EEG, Herz-Echo, ERCP, Sonographie und Endosonographie an. Das 1. OG ist ganz
auf operative Eingriffe sowie die dazugehörige Überwachung und Intensivmedizin
ausgerichtet: Mehrere Operationssäle mit moderner Ausstattung, dazu das
Herzkatheterlabor und die Überwachungsstation für Herzinfarkt- und
Schlaganfallpatienten liegen in enger Verbindung nebeneinander. Hinzu kommen
vier Kreißsäle für die Geburtshilfe. Das zweite und dritte Stockwerk sind dann
ganz der Pflege der stationären Patienten gewidmet. Im Neubau wird es nur noch
Ein- oder Zweibettzimmer geben. Alle Patientenzimmer haben große Fenster für
viel Tageslicht und verfügen jeweils über ein eigenes Bad mit Dusche und WC.


