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Bereits zum fünften Mal gibt es eine Schülerstation im Hohenloher Krankenhaus

Projekt Schülerstation gestartet

Projekt Schülerstation gestartet

Auf der Schülerstation können die Schülerinnen und Schüler des Hohenloher Krankenhauses im dritten Lehrjahr eine Woche lang selbstständig den Alltag auf der Station planen und erleben – natürlich unter fachlicher Anleitung.

Wer in der Woche vom 1. März bis 7. März auf die Chirurgische Station im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen kommt, wird am Eingang mit einem Plakat begrüßt: Ein bunter Hinweis an alle Patientinnen und Patienten, denn hier haben Schülerinnen und Schüler das Ruder übernommen. Die angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger stehen kurz vor dem Examen. „Die Schülerstation ist eine gute Vorbereitung darauf“, sagt Nicole Pils, Schulleiterin des Bildungszentrums Gesundheit und Pflege Hohenlohe.

Bereits zum fünften Mal gibt es eine Schülerstation im Hohenloher Krankenhaus, die Erfahrungen waren laut Nicole Pils in der Vergangenheit immer sehr positiv, und daher hat auch die aktuelle Abschlussklasse die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Was diesmal anders ist: Corona hat auch hier im Vorherein für Diskussionen gesorgt. Aber mit den notwendigen Hygienemaßnahmen und täglichen Testungen der Schülerinnen und Schüler kann das Projekt realisiert werden. Schülerin Ines Würschum freut sich: „Ich finde es sehr gut, dass das Projekt Schülerstation angeboten wird – so kann ich auch herausfinden, wo ich noch Defizite habe.“ Konkret sieht sie Vorteile darin, dass sie selbstständig am Computer arbeiten und auch Übergaben organisieren muss – Themen, die in der Schule weniger vorkommen. Zusammen mit einer anderen Schülerin betreut Ines Würschum sechs Patientinnen und Patienten in zwei Zimmern. Eine große Herausforderung seien die OP-Vorbereitung und die Wundversorgung auf der Chirurgischen Station. Sie fühlt sich dabei aber gut betreut. Denn Lehrerinnen und Lehrer sowie Praxisanleiterinnen und -anleiter sind die ganze Zeit vor Ort.

Die Schülerstation wird zusammen mit dem Praxisanleiterkurs organisiert. Das Praxisprojekt ist in der Weiterbildung integriert und eine gute Möglichkeit, sich für ihre kommenden Aufgaben praktisch vorzubereiten. „Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern einen geschützten Rahmen, in dem sie sich ausprobieren können.“ Da die Schülerinnen und Schüler in der Vergangenheit schon im Krankenhaus alle Stationen durchlaufen haben, sind sie natürlich schon gut mit der Arbeit vertraut. Auf der Schülerstation haben sie die Planung in der Hand: Sie haben eine Stationsleitung gewählt, einen Dienstplan erstellt, einen Info-Flyer verteilt und auch Auswertungsbögen für Patientinnen und Patienten vorbereitet. Letzterer ist ein wichtiger Baustein für den Abschluss. „Nach der Woche auf der Schülerstation sprechen wir alles noch einmal durch und widmen uns ausgiebig einer guten Reflexion“, sagt Nicole Pils. Danach können die Schülerinnen und Schüler sich auf ihr Examen vorbereiten und schon bald als fertig ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger selbstständig auf ihren Stationen arbeiten.


Plakat der Schülerstation

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