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Zwei Stunden Information: Patientenschulung Endoprothetik als Webinar

Zwei Stunden Information: Patientenschulung Endoprothetik als Webinar

Die zweite Patientenschulung im Jahr 2020 fand erneut erfolgreich als Webinar statt!

Pünktlich um 18 Uhr erschien Dr. Holger Haas, Chefarzt am Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin Bonn-Rhein-Ahr (ZOUS) des Gemeinschaftskrankenhauses, am 2. Dezember auf dem Bildschirm und begrüßte die eingeloggten Teilnehmer an der Patientenschulung Endoprothetik „Mein neues Gelenk“, die erstmals als Webinar durchgeführt wurde. Zwei Stunden lang gaben er und Dr. Gregor Rehatschek, Oberarzt in der Anästhesie, wichtige Informationen für Patienten, die vor einer Gelenkersatzoperation stehen, oder sich über die aktuellen Möglichkeiten und Techniken informieren wollten. Die Teilnehmer an PC, Laptop oder Smartphone nutzten die Möglichkeit, per Texteingabe Fragen zu stellen, die dann von den Ärzten beantwortet wurden.


Dr. Haas begann seinen Vortrag mit einer Folie zum Hygienekonzept und zur Corona-Teststrategie des Gemeinschaftskrankenhauses, die verdeutlichte, dass Patienten und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Infektion geschützt sind. Es folgten Erläuterungen zu Entstehung und Behandlung der Arthrose. Dr. Haas betonte, dass die Entscheidung für eine Gelenkersatz-Operation aufgrund einer sorgfältigen Abwägung der Untersuchungsergebnisse zur Deformation des Gelenks und Funktionsverlust wie auch des subjektiven Leidensdrucks getroffen werden muss. Außerdem sei das individuelle Risikoprofil (Allgemeinzustand, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) zu berücksichtigen.

Patienten, die sich im Gemeinschaftskrankenhaus ein künstliches Gelenk einsetzen lassen möchten, werden in der Sprechstunde zunächst individuell beraten und untersucht. Wenn alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind und ein entsprechender Leidensdruck besteht, kommt eine Gelenkersatzoperation in Frage. Gegebenenfalls wird die OP aufgeschoben, wenn bei der Voruntersuchung bestehende Erkrankungen oder Entzündungen erkannt werden, die behandelt werden können. So wird das Risiko für Komplikationen minimiert.


Bei der Wahl der richtigen Prothese, der Verankerung (mit oder ohne Zement) und dem Operationsverfahren können die Patienten auf die reiche Erfahrung von Dr. Haas und seinem Team zählen. Das ZOUS ist ein Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung und führt jährlich ca. 1.600 Gelenkersatzoperationen durch.


Dr. Rehatschek erläuterte die Narkoseverfahren, die unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorgeschichte individuell festgelegt werden und sehr sicher sind. Durch die Kombination von Allgemeinanästhesie und Regionalanästhesie wird die Schmerztherapie optimiert. Auch nach der OP kümmern sich die Anästhesisten und der Schmerzdienst um den Patienten, so dass er schnell wieder im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine kommt.


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