07.09.2026 | Das Caritas Bad Mergentheim
Überdurchschnittlich gute Qualität der Urologie im Caritas-Krankenhaus bestätigt

Männer mit Erkrankungen der Prostata sind im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim in guten Händen. Das bestätigen jetzt unter anderem die FAZ-Klinikliste und der AOK-Gesundheitsbericht.
Die aktuelle F.A.Z.-Studie „Deutschlands
beste Krankenhäuser“ bewertet neben dem Gesamthaus auch die Qualität der
einzelnen Fachabteilungen. Danach gehört die Urologie im Caritas-Krankenhaus
mit zu den 110 besten urologischen Abteilungen in Deutschland, die es auf die
Klinikliste geschafft haben. Der AOK-Gesundheitsbericht verteilt die Höchstzahl
von drei grünen „Bäumchen“ für überdurchschnittlich gute Qualität an die
Urologie im Caritas-Krankenhaus.
Höchste Wertung für die Urologie
Der
AOK-Gesundheitsbericht nutzt die „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR).
Dabei werden anonymisierte Abrechnungsdaten von Millionen AOK-Versicherten
wissenschaftlich ausgewertet, um den Behandlungserfolg von Krankenhäusern zu
messen. Das Besondere: es werden nicht nur Komplikationen während des
Klinikaufenthalts einbezogen, sondern auch die langfristigen
Behandlungsverläufe berücksichtigt, das heißt bis zu einem Jahr nach der
Entlassung. Im aktuellen Bericht betrachtete das Wissenschaftliche Institut der
AOK die Daten aus den Jahren 2021 bis 2023 mit Nachbeobachtung des Jahres 2024.
Das Ergebnis wird in Form von „Bäumchen“ zusammengefasst, wobei die Höchstzahl
mit drei Bäumchen für überdurchschnittliche Qualität steht.
Bei Eingriffen beim
benignem Prostatasyndrom (BPS), der gutartigen Prostatavergrößerung, gehört die
Urologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim danach zu den besten 20 Prozent
der deutschen Kliniken, in denen es eine besonders geringe Wahrscheinlichkeit
für unerwünschte Ereignisse während oder nach der Operation gibt.
Geringes OP-Risiko
„Im
Caritas-Krankenhaus sind wir seit vielen Jahren spezialisiert auf die sog.
Holmium-Laser-Enukleation. Mit diesem speziellen und effektiven Laserverfahren
wird die Behandlung einer Blasenentleerungsstörung aufgrund einer gutartigen
Vergrößerung der Prostata durchgeführt.“, erklärt der Chefarzt der Urologie Dr.
Oliver Patschan. „Bei dieser
Operation wird der innere Anteil der Prostata, das sogenannte Adenom,
schrittweise von der Prostata-Kapsel abgelöst, und die Gefäße werden direkt mit
dem Laser verödet. Dadurch können wir wesentlich blutarmer operieren, als man
das von einer klassischen Prostataoperation kennt. Wichtige Funktionen der
Prostata können erhalten bleiben. Wir können außerdem in kürzerer Zeit mehr
Gewebe entfernen, sodass das Operationsrisiko durch die geringere OP-Zeit noch
weiter gesenkt wird“, beschreibt der Facharzt für Urologie, Chirurgie und
Medikamentöse Tumortherapie das Verfahren. „Dadurch verringert sich das Risiko
für unerwünschte Komplikationen und die Patienten kehren schneller wieder in
den Alltag zurück.“
Vortrag am 22. September
Die
Holmium-Laser-Enukleation, kurz HoLEP, stellt Dr. Oliver Patschan auch in seinem
Vortrag zum Thema „HoLEP – Neue Standard-OP beim Prostataadenom?“ am Dienstag,
22. September 2026, um 19:30 Uhr im Kursaal Bad Mergentheim vor und beantwortet
dort Fragen aus dem Publikum.
Link zumAOK-Gesundheitsnavigator


