Überdurchschnittlich gute Qualität der Urologie im Caritas-Krankenhaus bestätigt

Überdurchschnittlich gute Qualität der Urologie im Caritas-Krankenhaus bestätigt

Männer mit Erkrankungen der Prostata sind im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim in guten Händen. Das bestätigen jetzt unter anderem die FAZ-Klinikliste und der AOK-Gesundheitsbericht.

Die aktuelle F.A.Z.-Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser“ bewertet neben dem Gesamthaus auch die Qualität der einzelnen Fachabteilungen. Danach gehört die Urologie im Caritas-Krankenhaus mit zu den 110 besten urologischen Abteilungen in Deutschland, die es auf die Klinikliste geschafft haben. Der AOK-Gesundheitsbericht verteilt die Höchstzahl von drei grünen „Bäumchen“ für überdurchschnittlich gute Qualität an die Urologie im Caritas-Krankenhaus.

Höchste Wertung für die Urologie
Der AOK-Gesundheitsbericht nutzt die „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Dabei werden anonymisierte Abrechnungsdaten von Millionen AOK-Versicherten wissenschaftlich ausgewertet, um den Behandlungserfolg von Krankenhäusern zu messen. Das Besondere: es werden nicht nur Komplikationen während des Klinikaufenthalts einbezogen, sondern auch die langfristigen Behandlungsverläufe berücksichtigt, das heißt bis zu einem Jahr nach der Entlassung. Im aktuellen Bericht betrachtete das Wissenschaftliche Institut der AOK die Daten aus den Jahren 2021 bis 2023 mit Nachbeobachtung des Jahres 2024. Das Ergebnis wird in Form von „Bäumchen“ zusammengefasst, wobei die Höchstzahl mit drei Bäumchen für überdurchschnittliche Qualität steht.

Bei Eingriffen beim benignem Prostatasyndrom (BPS), der gutartigen Prostatavergrößerung, gehört die Urologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim danach zu den besten 20 Prozent der deutschen Kliniken, in denen es eine besonders geringe Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Ereignisse während oder nach der Operation gibt.

Geringes OP-Risiko 
„Im Caritas-Krankenhaus sind wir seit vielen Jahren spezialisiert auf die sog. Holmium-Laser-Enukleation. Mit diesem speziellen und effektiven Laserverfahren wird die Behandlung einer Blasenentleerungsstörung aufgrund einer gutartigen Vergrößerung der Prostata durchgeführt.“, erklärt der Chefarzt der Urologie Dr. Oliver Patschan. „Bei dieser Operation wird der innere Anteil der Prostata, das sogenannte Adenom, schrittweise von der Prostata-Kapsel abgelöst, und die Gefäße werden direkt mit dem Laser verödet. Dadurch können wir wesentlich blutarmer operieren, als man das von einer klassischen Prostataoperation kennt. Wichtige Funktionen der Prostata können erhalten bleiben. Wir können außerdem in kürzerer Zeit mehr Gewebe entfernen, sodass das Operationsrisiko durch die geringere OP-Zeit noch weiter gesenkt wird“, beschreibt der Facharzt für Urologie, Chirurgie und Medikamentöse Tumortherapie das Verfahren. „Dadurch verringert sich das Risiko für unerwünschte Komplikationen und die Patienten kehren schneller wieder in den Alltag zurück.“

Vortrag am 22. September
Die Holmium-Laser-Enukleation, kurz HoLEP, stellt Dr. Oliver Patschan auch in seinem Vortrag zum Thema „HoLEP – Neue Standard-OP beim Prostataadenom?“ am Dienstag, 22. September 2026, um 19:30 Uhr im Kursaal Bad Mergentheim vor und beantwortet dort Fragen aus dem Publikum.

Link zumAOK-Gesundheitsnavigator