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Mit Tablets gegen die Einsamkeit

Verein der Freunde und Förderer stellt 10 Tablets für virtuelle Patientenbesuche im Caritas-Krankenhaus zur Verfügung. Zwei davon bleiben dauerhaft als Spende der Firma RailBau aus Assamstadt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Händedesinfektion und Abstandhalten, FFP2-Maske, Besuchsverbot und Kontaktbeschränkungen – die Corona-Pandemie hat den Alltag der Menschen fest im Griff. Gerade die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus, die länger als zwei, drei Tage stationär bleiben müssen, leiden unter dem fehlenden persönlichen Austausch mit ihren Familien, Angehörigen und Freunden. „Doch gerade in Ausnahmesituationen wie einem längeren Krankenhausaufenthalt ist der Kontakt zu geliebten Menschen besonders wichtig“, sagt Sr. Maria Regina-Zohner. „Daher hat sich unser Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim entschlossen, dem Krankenhaus acht Tablets zur Verfügung zu stellen, damit die Patientinnen und Patienten zumindest virtuell mit ihren Lieben in Verbindung bleiben können“, so die 1. Vorsitzende weiter. Zwei weitere Tablets, die in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin dauerhaft verbleiben, wurden über eine Spende der Fa. Railbau aus Assamstadt finanziert.

Diesen Einsatz des Caritas-Fördervereins unter dem Motto „Mit Tablets gegen die Einsamkeit“ begrüßt ganz besonders das Direktorium des Caritas-Krankenhauses, zu dem auch Pflegedirektor Frank Feinauer gehört: „Für uns gilt es immer ganz genau abzuwägen zwischen dem persönlichen Wunsch nach zwischenmenschlichen Kontakten und dem Schutzauftrag, den wir als Krankenhaus unseren Patienten und Mitarbeitenden gegenüber haben. Momentan steht bei uns an erster Stelle, dass wir Corona-Viren möglichst wenig Angriffsfläche für eine Übertragung bieten. Daher halten wir vorerst an unseren strengen Besuchsbeschränkungen fest und freuen uns umso mehr über die Tablets.“ Diese können die Stationen für ihre Patienten flexibel in der Pflegedirektion bestellen. Über Skype könne dann Kontakt zu Familie, Freunden und Angehörigen aufgenommen werden, um so zumindest virtuelle Patientenbesuche möglich zu machen. „Bei älteren und unerfahrenen Patienten gibt das Pflegepersonal nicht nur die nötigen technischen Hilfestellungen und Hinweise zur Hygiene. Da die Tablets in speziellen Schutzhüllen sind, können sie z. B. nach jeder Nutzung desinfiziert und an den nächsten Patienten weitergegeben werden“, erklärt Frank Feinauer. So sorge man Dank der Leihgabe des Fördervereins für Kontakt trotz Verbot, für zwischenmenschliche Nähe trotz Abstand, für Zusammenhalt trotz Getrenntsein beim Krankenhausaufenthalt. „Daher im Namen aller Patientinnen und Patienten, die das Angebot nutzen können, ein herzliches Dankeschön an die Spender und den Förderverein, der uns im Caritas die Tablets zur Verfügung stellt“, so der Pflegedirektor. (fv-ckbm / Foto: Laura Falkenberger)

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