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Lungenfachärzte und Radiologen kooperieren bei Therapie von Lungenfibrose

Symptome lindern, Leben verlängern: Neue therapeutische Ansätze geben Hoffnung für Patienten

Bei einer Lungenfibrose werden vermehrt Bindegewebsfasern in der Lunge gebildet. Fachärzte sprechen von einem Umbauprozess des Lungengerüsts.  

Bei fortgeschrittener Lungenfibrose bekommt der Patient häufig schlecht Luft. Anzeichen einer Sauerstoffunterversorgung können zum Beispiel bläulich verfärbte Lippen sein. Im Brüderkrankenhaus St. Josef arbeiten Radiologen und Lungenfachärzte gemeinsam daran, Lungenerkrankungen exakt zu diagnostizieren und zu therapieren.

„Es ist schwierig, so genannte interstitielle Gerüsterkrankungen der Lunge - damit sind Erkrankungen des Zwischengewebes der Lunge gemeint - korrekt zu erkennen und einem Subtyp zuzuordnen“, erklärt Lungenfacharzt Dr. Andreas Zaruchas, Leitender Arzt der  Pneumologie.

In enger Kooperation mit der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie werden Patienten, die unter zunehmender Atemnot leiden, sorgfältig untersucht: „Indem wir unser Know-How zusammenbringen, hat der Patient die besten Chancen, eine zügige und korrekte Diagnose zu bekommen“, so Chefarzt Prof. Marc Keberle. Hierzu ist ergänzend zur lungenfachärztlichen Diagnostik und der computertomographische Untersuchung auch die pathologisch-mikroskopische Untersuchung von Gewebeproben der Lunge von entscheidender Bedeutung. Diese werden meist im Rahmen einer Bronchoskopie gewonnen.

Die interdisziplinären Konferenzen, an denen Experten aus den Fachgebieten Pneumologie, Radiologie, Rheumatologie und Thoraxchirurgie teilnehmen, garantieren, dass jeder Patient die für ihn beste Behandlung bekommt.

„Immer mehr Patienten mit chronischen Lungengerüsterkrankungen profitieren erheblich von neuen medikamentösen Therapieansätzen“, betont Dr. Zaruchas. Mittlerweise seien Medikamente verfügbar, die den Verlauf der chronischen Erkrankung aufhalten, das Leben verlängern und die Luftnot verbessern können.

Auf den Bildern ist Narbengewebe zu sehen, wo es nicht hingehört. Lungenfacharzt Dr. Andreas Zaruchas (l.) und Radiologe Prof. Marc Keberle diagnostizieren und therapieren  Lungenfibrose gemeinsam.
Auf den Bildern ist Narbengewebe zu sehen, wo es nicht hingehört. Lungenfacharzt Dr. Andreas Zaruchas (l.) und Radiologe Prof. Marc Keberle diagnostizieren und therapieren Lungenfibrose gemeinsam.

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