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Kontakte auf ein Minimum reduzieren

Kontakte auf ein Minimum reduzieren

Gemeinsames Statement des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn und des St. Vincenz-Krankenhauses

Die Inzidenzwerte in Paderborn sind derzeit eher gleichbleibend als weiter abnehmend. Das Zusammenkommen mehrerer Haushalte an Weihnachten sehen die Krankenhäuser daher als sehr problematisch an: Ein deutlicher Anstieg der Patientenzahlen würde den „normalen“ Krankenhausbetrieb weiter einschränken. Sie rufen noch einmal dazu auf, die Kontakte auf ein Minimum herunterzufahren und weiterhin auf die AHA-Regeln zu achten, um das Virus in den nächsten Wochen einzudämmen.

„Die Situation in den Krankenhäusern ist hinsichtlich der Belegung der Intensivstationen, der ausgelasteten Isolierstationen sowie den Personalengpässen im Hinblick auf die Patientenversorgung schon jetzt belastet“, fasst Siegfried Rörig, Kaufmännischer Direktor und Regionalleiter des Brüderkrankenhauses St. Josef, zusammen. Bislang sind zwar noch alle Operationen in dem geplanten Umfang möglich, die Normalstationen und die Intensivstation seien jedoch ausgelastet.

„Sollte die Zahl der Covid-Patienten deutlich zunehmen, wird eine Reduktion des OP-Programms notwendig werden. In erster Linie würden wir dann geplante und verschiebbare Operationen – also medizinische Eingriffe, die für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht zwingend zeitnah erforderlich sind − ins neue Jahr verschieben. Hier stimmen sich die Krankenhäuser eng mit den anderen Krankenhäusern und dem Gesundheitsamt ab, sollte es zum Zurückfahren des elektiven Programms kommen,“ berichtet Dr. Martin Baur, Ärztlicher Direktor der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. Um für einen weiteren Anstieg der Covid-Patienten gerüstet zu sein, wurden die Intensivkapazitäten schon im Frühjahr baulich erweitert. Für zusätzliches Intensiv-Personal wurden Pflegekräfte daher aus anderen Bereichen schon im Frühjahr speziell geschult. Personelle Engpässe gibt es derzeit auf der Intensivstation durch Quarantäne und der anstehenden Urlaubszeit. Zurzeit gibt es aber noch keine Anfragen von anderen Häusern, Corona-Patienten zu übernehmen.

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