Am 6. Juni ist der Tag der Organspende

Organspenden retten Leben

Die transplantationsbeauftragten Ärzte des Brüderklinikums Julia Lanz werben für die Auseinandersetzung mit lebenswichtigem Thema.

Anlässlich des bundesweiten Tags der Organspende am 6. Juni informiert das Brüderklinikum Julia Lanz über die Bedeutung der Organspende und ruft dazu auf, die persönliche Entscheidung zur Organspende zu dokumentieren.

„Eine Organspende kann Leben retten. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und ihre persönliche Entscheidung festhalten“, erklärt einer der Transplantationsbeauftragten und Oberarzt am Brüderklinikum Julia Lanz Christoph Hechler. Trotz eines leichten Anstiegs der Organspendezahlen bleibt die Situation in Deutschland weiterhin angespannt: Im Jahr 2025 haben bundesweit 985 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet. Gleichzeitig warten weiterhin mehr als 8.000 schwer kranke Patientinnen und Patienten auf eine Organtransplantation.

Ein zentrales Problem bleibt die fehlende Dokumentation des persönlichen Willens. Liegt keine Entscheidung der potenziellen Spenderin oder des potenziellen Spenders vor, müssen Angehörige häufig unter großer emotionaler Belastung stellvertretend entscheiden. „Deshalb möchten wir alle Menschen ermutigen, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen, eine informierte Entscheidung zu treffen und diese auch zu dokumentieren – beispielsweise in einem Organspendeausweis, einer Patientenverfügung oder im Organspenderegister“, so Oberarzt Al-Zuhairi Ammar, ebenfalls Transplantationsbeauftragter am Brüderklinikum.

Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist freiwillig. Wichtig ist vor allem, dass die persönliche Haltung festgehalten und Angehörigen bekannt ist.