05.06.2026 | Brüderklinikum Julia Lanz, Mannheim
Am 6. Juni ist der Tag der Organspende
Organspenden retten Leben
Die transplantationsbeauftragten Ärzte des Brüderklinikums Julia Lanz werben für die Auseinandersetzung mit lebenswichtigem Thema.
Anlässlich des bundesweiten Tags der Organspende am 6.
Juni informiert das Brüderklinikum Julia Lanz über die Bedeutung der
Organspende und ruft dazu auf, die persönliche Entscheidung zur Organspende zu
dokumentieren.
„Eine Organspende kann Leben retten. Umso wichtiger ist
es, dass sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und ihre
persönliche Entscheidung festhalten“, erklärt einer der Transplantationsbeauftragten
und Oberarzt am Brüderklinikum Julia Lanz Christoph Hechler. Trotz eines
leichten Anstiegs der Organspendezahlen bleibt die Situation in Deutschland
weiterhin angespannt: Im Jahr 2025 haben bundesweit 985 Menschen nach ihrem Tod
Organe gespendet. Gleichzeitig warten weiterhin mehr als 8.000 schwer kranke
Patientinnen und Patienten auf eine Organtransplantation.
Ein zentrales Problem bleibt die fehlende Dokumentation
des persönlichen Willens. Liegt keine Entscheidung der potenziellen Spenderin
oder des potenziellen Spenders vor, müssen Angehörige häufig unter großer
emotionaler Belastung stellvertretend entscheiden. „Deshalb möchten wir alle
Menschen ermutigen, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen, eine
informierte Entscheidung zu treffen und diese auch zu dokumentieren –
beispielsweise in einem Organspendeausweis, einer Patientenverfügung oder im
Organspenderegister“, so Oberarzt Al-Zuhairi Ammar, ebenfalls Transplantationsbeauftragter
am Brüderklinikum.
Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ist
freiwillig. Wichtig ist vor allem, dass die persönliche Haltung festgehalten
und Angehörigen bekannt ist.


